Eigenleistung bei Weiterbildung

  • Eigenleistung bei Weiterbildung

    Ich habe mich bei meinem Arbeitgeber zu einer Weiterbildung (Fachkrankenschwester für Psychiatrie) beworben und wurde gemeinsam mit einem weiteren Kollegen genommen. Wir dürfen ab April die 2-jährige Fachweiterbildung beginnen. Ausgeschrieben wurde diese Weiterbildung als 1 einzelne Stelle mit der Freistellung für die benötigte Weiterbildungszeit, und einer Verpflichtung nach den 2 Jahren für 3 Jahre! Der Arbeitgeber hat aber 2 Mitarbeiter befürwortet unter der Prämisse, daß Eigenleistung erbracht werden soll. D.h.: wir erbringen einen Teil der Ausbildungszeit durch Arbeitskraft z. Bsp. Reduzierung der Arbeitszeit auf 80 % und dennoch 100 % tätig sein und das 2 Jahre lang. Zu dieser Ausbildungszeit gehören auch Praxiseinsätze insgesamt 5 x 8 Wochen (Gesamt 40 Wochen)in unterschiedlichen Fachbereichen der Psychiatrie. Es ist mir nicht vorgeschrieben, daß ich diese Praxiseinsätze in meiner Klinik ableisten soll, jedoch erwartet dies meine Vorgesetzte bzw. schreibt mir 20 Wochen vor, in denen ich auf einer Station in meiner Klinik zu arbeiten habe.

    Es kam zudem in Gesprächen mit meiner Vorgesetzten zu weiteren Unstimmigkeiten, da ich durch die Fachweiterbildung gezwungen bin

    1.) meine Station, auf der ich seit 5 Jahren in einer Führungsposition arbeite, zu verlassen (da der 2. Ausbild.Kollege auch von dieser Station kommt)

    2.) meine Führungsposition abzugeben habe, ich könne diese Aufgabe während der Zeit der Weiterbildung nicht korrekt ausführen/wahrnehmen. Also alles in allem zahle ich einen sehr hohen Preis:

    1.) meine Leitungsfunktion abgeben

    2.) Stationswechsel = neues Team

    3.) Arbeitszeitreduzierung oder den Urlaub für 2 Jahre opfern

    4.) Verpflichtung von 3 Jahren nach der Weiterbildung

    Meine Frage: Ist dies überhaupt rechtens? Und wie lang darf mein Arbeitgeber mich nach der Weiterbildung verpflichten bei 13 Theoriewochen (7 Wochen davon sind Eigenleistung) und 40 Praxiswochen, in denen mir 20 Wochen vom Arbeitgeber vorgeschrieben werden und ich als volle Arbeitskraft ihm zur Verfügung stehe?! In meinem Ausbildungskurs zur Stationsleitung gab es einmal eine Rechnung: Ausbildungswochen & 6, ist die Zeit, die er mich verpflichten darf oder gibt es eine andere Rechtssprechung?!

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