krankheitsbedingte Kündigung von Studenten

  • krankheitsbedingte Kündigung von Studenten

    Hallo,

    ich habe folgendes Anliegen. Und zwar habe ich jetzt zwei Jahre für einen großen Konzern gearbeitet. Zunächst nur auf Minijob-Basis und anschließend als studentische Aushilfe.

    Die gesamte Zeit habe ich immer viel gearbeitet und bin stets kurzfristig eingesprungen. In den ganzen 2 Jahren habe ich 4 Tage krankheitsbedingt gefehlt und habe mich 2 mal wegen der Uni um 5-15min verspätet.

    Das letzte halbe Jahr habe ich meist 4 Tage die Woche dort verbracht, obwohl als Student nur 20 angesetzt werden und ich ja auch mein Studium noch habe.

    Der Dank dafür war, dass ich ständigem Druck und Schikanen ausgesetzt war. Meine direkten Vorgesetzten machten einem das Leben als Aushilfe nicht leicht und versuchten, wo es nur ging, ihre "Machtposition" auszuspielen.

    Ich habe des öfteren versucht diese Misslage beim zuständigen Leiter anzusprechen, jedoch wurde meine "Beschwerde" nicht berücksichtigt, sondern vielmehr zu meinen Lasten gelegt. Mir wurde gesagt, dass ich entweder damit leben müsse oder halt eben gehen solle.

    Aufgrund dessen erkrankte ich im März an Panikattacken und Angstzuständen. Es verschlimmerte sich soweit, dass ich kaum noch aus dem Haus gehen konnte.

    Die erste Zeit hatte mein ehemaliger Arbeitgeber Verständnis und akzeptierte die Krankschreibungen vom Arzt.

    Nach einer Zeit versuchte ich wieder meine Arbeit aufzunehmen und nach Absprache mit meinem Chef began ich mit einer Arbeitszeit von 4 Std.

    Die Schikane durch meine direkten Vorgesetzten ging jedoch weiter und sie behielten mich immer länger da, als vereinbart. Schickten erst andere nach Hause und auch auf mein Bitten hin endlich gehen zu können, musste ich bleiben.

    Aufgrund dessen musste ich im folgenden 2 mal kurzfristig absagen, da ich kurz vorher einen Anfall erlitt.

    Daraufhin erhielt ich die fristlose Kündigung per E-Mail.

    Mein Arbeitgeber hielt mir meine Krankheit als Kündigungsgrund vor und beschuldigte mich ebenfalls mich öffentlich schlecht über das Unternehmen geäußert zu haben. Diese Anschuldigung ist jedoch nachweislich falsch.

    Ich ersuchte das Gespräch-jedoch ohne Erfolg. Bis heute hat man mir nicht die Möglichkeit geboten mich dazu zu äußern.

    Ist es nicht erstens unrechtens mich krankheitsbedingt zu Kündigen? Zumal die Arbeit nachweislich zu meiner Krankheit geführt hat. Und habe ich nicht Anspruch auf eine fristgerechte und ordentliche Kündigung??

    Vielen Dank im Vorraus für die Hilfe.

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