Steuerrückzahlung wird mir zum Verhängnis?

  • Hallo,

    ich habe folgendes „Problem“:

    Seit dem 24. März bin ich nun arbeitslos gemeldet, Anfang Mai habe ich meine erste ALG II Rate bekommen. Bis jetzt beliefen sich die Raten immer auf 340€, nun, nachdem ich mich seit gut einem Monat in einem Praktikumsverhältnis befinde, werde ich nur noch 150€ bekommen, wie mir die ARGE bereits mitgeteilt hat.

    Soviel zu den Basics.

    Ich habe noch vor meinem Erstantrag bei der ARGE meine Einkommenssteuererklärung für 2009 machen lassen. Ergenbis waren ca. 700€. Die vorläufigen Kalkulationen meiner Steuerberaterin habe ich um den 9./10. Mai herum bei meinem Sachbearbeiter in der ARGE pflichtgemäß vorbeigebracht. Dass die Einkommenssteuer auf das ALG II angerechnet wird, wusste ich nicht. Ich weiß mittlerweile, dass diese Info im Erstantrag irgendwo im Kleingedruckten zu finden ist, habe mich damals aber nicht mehr daran erinnert. Mein Sachbearbeiter warf einen Blick auf die Brechnungen meiner Steuerberaterin, unterließ aber jegliche Belehrung. Er wies mich nicht darauf hin, dass das Auswirkungen auf meine Hartz 1V Berechnung haben wird.

    Nun habe ich vorletzte Woche auf Nachfragen des Amtes das offizielle Bestätigungsschreiben (leider schon am 11.5. gekommen) vom Finanzamt eingereicht, zwei Tage später kommt der Hinweis der ARGE, dass deren Raten von Mai bis Juli (insg. 720€) zu Unrecht gezahlt worden sind, da ich ja selbigen Betrag als Steuerrückerstattung bekommen hatte. Ich solle nun für die Überzahlung seitens des Amtes aufkommen und die drei ALG II-Raten an die Arbeitsagentur zurückzahlen.

    Natürlich gestehe ich ein, dass ich den offiziellen Steuerbescheid schon früher hätte einreichen können, dennoch darf mir keine Willkür zu unterstellen sein, da das Einreichen der Berechnungen meiner Steuerberaterin meine Bereitschaft, mit offenen Karten zu spielen, signalisierte. Meiner Meinung nach hätte mich mein Sachbearbeiter da wenigstens nochmal darauf hinweisen können, um eine Überzahlung, die ja zunächst zu Lasten des Amtes fällt, zu verhindern.

    Meine Frage ist nun, wie ich vorgehen kann, bzw. ob ich überhaupt eine Chance habe, diese Rückzahlung nicht leisten zu müssen. Des Weiteren habe ich gelesen, dass man die Rückzahlung wenigstens auf 12 Kalendermonate aufteilen kann. Stimmt das?

    Für Auskünfte bin ich sehr dankbar!

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