Schuldfrage Parkunfall

  • Sehr geehrte Rechtskenner,

    Ich bin nach der Berufsschule am 11. Juni einen in einen Unfall verwickelt gewesen. Ich bin Rückwärts ausgeparkt habe geschaut und auf den fahrenden Verkehr geachtet,

    dann als ich bereits Vollständig auf der Straße stand und nur noch ein bisschen rangieren musste um gerade auf der rechten Fahrspur zu stehen, Fuhr mir plötzlich ein anderer Fahrer der gerade anfing auszuparken ins Heck rein.


    Da er zur Polizei sagte er hätte nicht geguckt haben die ihm die Schuld zugesprochen.

    Jetzt hab ich jedoch bei seiner Versicherung angerufen und die meinten die Schuldfrage wäre nicht geklärt, sie schicken mir einen Fragebogen zu den ich ausfüllen müsste.

    Was soll ich tun ?

    Mit freundlichen Grüßen

  • Hallo Leute Ich hab mal eine Frage bezüglich der Schuldzusprechung nach einem Parkunfall. Folgende Situation: mein Freund fährt aus der Garage rückwärts auf die Straße (Garage rechtwinklig zur Strasße). Als er schon auf der Straße steht, den Garagentoröffner gedrückt hat und den 1. Gang einlegen will, fährt eine Frau aus einer Parklücke gegenüber der Garage heraus und fährt mit ihrem Heck links in die Beifahrertür meines Autos unterhalb des Außenspiegels.


    Der Schaden sah erst nicht groß aus und so wurden nur Telefonnummer und Adresse ausgetauscht. Als ich das Auto gewaschen und mir am Abend angesehen habe waren 2 Dellen, mehrere Kratzer und die Zierleiste verkratzt. Der Schaden war also doch größer als gedacht. Wir haben Kontakt mit dem Unfallgegner aufgenommen um die Versicherungsdaten zu erfragen. Als mein Freund bei der Frau zu Hause auftauchte, wurde er direkt von ihrem Ehemann attackiert, dass der Unfall so garnicht passiert sei sondern dass wir ihr reingefahren wären.


    Er sagte dass man das über einen Anwalt regeln müsse. Wir haben uns die Versicherungsdaten geben lassen und anschließend haben wir den Schaden bei der gegnerischen Versicherung gemeldet. Nach einigen Tagen kam eine Anfrage, die wir korekt ausgefüllt hatten und auch ein Gutachter der Versicherung war da, der den Schaden geprüft und dokumentiert hat und die Schadenshöhe an unserem Auto festgestellt hat. Nach 3 Wochen ohne Rückmeldung haben wir telefonisch nachgefragt und mir wurde von der gegnerischen Versicherung mitgeteilt, dass sich der Versicherungsnehmer zu dem Unfall noch nicht geäußert habe.


    Dann kam ein Schreiben dass der Schaden 50:50 aufgeteilt wird da sich nicht klären lässt wer die Schuld trägt. Zwischenzeitlich hat meine Versicherung bei mir angefragt, wir haben geantwortet. Unsere Versicherung hat einen Sachverständigen beauftragt, der mitteilte dass mein Auto anhand der Schäden an beiden Fahrzeugen und der Aussagen beider Unfallbeteiligten mir 0% und dem Gegner 100% Schuld zugesprochen werden. Vor 2 Tagen habe ich dies der gegnerischen Versicherung mitgeteilt und habe ihnen auch das Schreiben meiner Versicherung zukommen lassen, wo dies genau so drinsteht. Mir wurde gesagt, dass der Versicherungsnehmer sich immer noch nicht zu dem Unfall geäußert habe und dass es bei 50:50 bleibt. Heute hat mich die Versicherung angerufen und nachgefragt wohin sie die Hälfte der Schadenshöhe überweisen sollen.


    Nun meine Frage: Kann ich rechtlich gegen den Beschluss der Versicherung angehen, zum ersten weil der Versicherungsnehmer seiner Auskunftspflicht nach §31 VVG nicht nachkommt und zum zweiten weil ich gerne meinen Schaden komplett bezahlt haben möchte. Leider habe ich keine Rechtschutzversicherung, daher müsse ich den Anwalt ja selbst bezahlen es sei denn die gegnerische Versicherung sieht es ein, dass Ihr Versicherungsnehmer die komplette Schuld trägt. Zeugen des Unfalls gibt es leider keine und der Unfall wurde auch nicht polizeilich aufgenommen. ich hoffe mir kann hier jemand helfen. Vielen Dank im Vorraus Diana Oehlenschläger

  • Also wenn der Fall so war wie du ihn schilderst, dann trägt für mich auch der andere die ganze, zumindest aber die überwiegende Schuld, da euer Auto gestanden hat. Zudem kann man nicht seitlich in das Heck eines anderen Fahrzeuges fahren.


    Anwalt nehmen, Klage erheben. Die gegnerische Versicherung redet sich nur raus.

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