Schuld unter Schock zugegeben

  • Nach 50 Jahren unfallfreiem Fahren geschah es: Ein 77-Jähriger stieß mit seinem Auto auf einer Hauptstraße mit einem anderen Wagen zusammen. Beide Autos waren demoliert. Der Fahrer wurde von dem Unfallgegner wüst beschimpft. Unter Schock räumte der Fahrer seine Schuld noch am Unfallort ein. Ein Fehler.

    Denn hinterher wollte seine Versicherung den Schaden nicht übernehmen, da die Polizei den Unfall nicht aufgeklärt hatte. Der 77-Jährige klagte und hatte Glück: Sein Schuldeingeständnis am Unfallort war ungültig. Die Polizei muss den Unfall rückwirkend aufklären und die Versicherung muss zahlen.

    Oberlandesgericht Düsseldorf Az: I-1246/07

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