Innerbetriebliche Versetzung ohne Angaben im Arbeitsvertrag

  • In vielen Fällen streiten Arbeitnehmer und Arbeitgeber um die rechtswirksame Versetzung innerhalb des Betriebes an einen anderen Arbeitsplatz. Auch in dem Fall vorm Arbeitsgericht Cottbus mussten sich die Richter mit einem solchen Fall beschäftigen. Hier ging es um die Frage, ob der Chef seinen Angestellten innerbetrieblich versetzen kann, wenn dazu im Arbeitsvertrag keine Angaben stehen.

    Die Richter kamen nach Anhörung zu der Auffassung, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer nach einfachem Ermessen neue Tätigkeiten zuweisen darf, die den tariflichen Merkmalen der Vergütungsgruppe des Angestellten nahe liegen.

    Dies gilt laut Aussage der Richter aber nur dann, wenn im Arbeitsvertrag keine Regelung getroffen wurde, die sich mit dem Fall der betrieblichen Versetzung beschäftigt, oder der Ort der Betriebsstätte / des Arbeitsplatzes nicht eindeutig beschrieben ist.

    Ist die betriebliche Arbeitsstätte nicht klar definiert, kann der Arbeitgeber sogar eine Versetzung in eine nahe gelegene andere Arbeitsstätte verlangen.

    Arbeitsgericht Cottbus Az: 6 Ca 432/08

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