Krankenversicherung

  • Hallo zusammen, ich bin Gesetzlich versichert bei der AOK und habe nur Probleme mit der Versicherung. Bei mir ist es dazu gekommen das ich einen Zeitraum nicht meine Beiträge bezahlen konnte, somit habe ich nun Schulden bei der Krankenkasse. Jetzt ist es aber so das die KK mir jegliche Behandlung beim Arzt verweigert und meine Krankenkassen Karte gesperrt ist. Mir wurde gesagt ich hätte ruhende Leistungen und keinerlei Anspruch auf Arztbesuche trotz fortlaufender Beitragszahlung und Tilgung der Schulden wird mir meine karte nicht entsperrt und ich kann mich in keinerlei Hinsicht behandeln lassen. Ich habe mittlerweile aufgehört die Schulden zu Tilggen, weil mir sowieso alles verweigert wird. Ich kenne mich leider zu wenig aus. Ich würde gerne wissen ob das was die tun überhaupt rechtlich zulässig ist.

  • Hallo,

    nach § 16 SGB V erhält man bei Beitragsschulden (mindestens 2 Monate) nur folgende Leistungen:

    - Notfallbehandlung

    - Schmerzbehandlung

    - Früherkennung

    - Leistungen bei Schwangerschaft und Entbindung

  • Ich knüpfe mal an catos Beitrag an.

    also Wer Schulden bei seiner Krankenkasse hat, erhält Leistungen nur im Notfall...


    Bei Beitragsschulden ruhen die meisten Leistungen der Krankenkasse. Das gilt jedoch nicht, wenn der Versicherte mit seiner Krankenkasse eine Ratenzahlungsvereinbarung abgeschlossen hat und neben dem laufenden Beitrag jeden Monat auch seine Rate überweist. Diese Regelung, die in § 16 Absatz 3a Satz 3 SGB V steht, soll einen Anreiz für die säumigen Versicherten schaffen, ihre Raten auch regelmäßig zu bezahlen. Der Paragraph greift für Pflichtversicherte und freiwillig Versicherte gleichermaßen.


    Wer seine Schulden also pünktlich und regelmäßig abstottert, dem darf die Krankenkasse die normalen Leistungen, auf die alle Versicherten Anspruch haben, nicht verweigern.

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