Unfallopfer verzichtet bei Entschädigung auf weitere Ansprüche

  • Wer als Unfallopfer nach einer Entschädigung auf weitere Ansprüche verzichtet, kann auch später keine weiteren Kosten aufgrund des Unfalles geltend machen. Dies geht auf ein Urteil vom LG Coburg zurück, das den Fall einer Frau zu verhandeln hatte, die nach einen Verkehrsunfall die Versicherungsleistung annahm.

    Erst einige Zeit später, als sie die Entschädigung der Versicherung unter Ablehnung jeglicher weiteren Ansprüche angenommen hatte, verlor sie wegen des Unfalles ihre Arbeitskraft und musste den Job an den Nagel hängen.


    Natürlich versuchte sie die ausgefallenen Lohnzahlungen von der Versicherung einzuklagen, scheiterte jedoch vor Gericht in allen Punkten. Da sie nach der Zahlung der Versicherung diese von weiteren Forderungen freigestellt hatte, konnte sie später keine Folgeschäden mehr anmelden. Es ist daher wichtig, bei größeren Unfällen grundsätzlich einen Anwalt zu Rate zu ziehen, der auch das Kleingedruckte der Versicherungen kennt.

    LG Coburg Az: 13 0 767/07

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