Verdacht zur Gewaltbereitschaft rechtfertigt Hausverbot im Fußball

  • Auch im Fußball-Stadion zieht nun das Hausrecht des Betreibers und der Sportvereine. Der BGH hat in seinem heute veröffentlichen Urteil sich klar auf die Seite des Deutschen Fußballbundes im allgemeinen, der Betreiber und Fußballvereine im einzelnen gestellt.

    Es ging dabei um die Fragen ob bereits bei einem bloßen Verdacht auf die Gewaltbereitschaft eines Fans, gegen diesem ein bundesweites Stadionverbot ausgesprochen werden dürfe.

    Der Bundesgerichtshof bestätigte dies und begründete seine Entscheidung mit dem bekannten Schlagwort "Hausrecht" welches schon lange im Kaufhäusern und selbst im Internet (Foren und Chats) bekannt und auch benutzt wird.

    Kann man mit dieser Grundsatzentscheidung leben?

    Zwar betonten die Richter, dass einem Zuschauer nicht willkürlich der Zutritt zum Stadion verboten werden dürfe und ein sachlicher Grund für ein Stadionverbot vorliegen müsse, allerdings bleibt fraglich, ob nun nicht öfters mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird.

    Keine Frage, ein gewaltbereiter "Fan" hat in einem Fußballstadion nichts zu suchen. Wie schnell man aber auch als unbescholtener Bürger in den Anfangsverdacht ein Holigan zu sein schlindern kann, zeigen die vielen Fälle der Vergangenheit.

    • :)
    • :(
    • ;)
    • :P
    • ^^
    • :D
    • ;(
    • X(
    • :*
    • :|
    • 8o
    • =O
    • <X
    • ||
    • :/
    • :S
    • X/
    • 8)
    • ?(
    • :huh:
    • :rolleyes:
    • :love:
    • 8|
    • :cursing:
    • :thumbdown:
    • :thumbup:
    • :sleeping:
    • :whistling:
    • :evil:
    • :saint:
    • <3
    • :!:
    • :?:
    Maximale Anzahl an Dateianhängen: 10
    Maximale Dateigröße: 1 MB
    Erlaubte Dateiendungen: bmp, gif, jpeg, jpg, pdf, png, txt, zip

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!