Vermieter kann nicht jede gewerbliche Arbeit in der Mietwohnung verbieten

  • In der heutigen zeit ist es völlig normal, dass man gewisse Arbeiten von zu Hause erledigt oder gar seine Selbstständigkeit von zu Hause betreibt.

    Welche Beispiele gibt es da? Der Programmierer erstellt Abends für den nächsten Tag ein Programm am heimischen Computer. Der Webseitenbetreiber erstellt und leitet seinen Webauftritt von zu Hause aus. Ein Makler bietet seine Dienste in Zeitungen und im Internet an. Der Kunde erreicht diesen in aller Regel per Email oder Telefon.

    Alle Beispiele dieser Art sind im Grunde eine gewerbliche Tätigkeit die - wie in nicht wenigen Mietverträgen - untersagt ist. Gehört aber die kleine und nicht belästigende Tätigkeit von zu Hause aus nicht auch irgendwie zum Wohnen?

    Der BGH meint ja, wenn es sich um eine Tätigkeit unauffälliger Art handelt, die ohne zusätzliche Mitarbeiter und ohne ins Gewicht fallenden Kundenverkehr handelt, so die Richter.

    Damit ist höchst richterlich entschieden, dass man in gewissen Fällen seiner beruflichen oder selbstständigen Beschäftigung durchaus nachgehen kann, auch wenn es einem eigentlich per Mietvertrag untersagt ist.

    Gewerbliche Arbeit von zu Hause aus vs. Mietvertrag

    BGH Az: VIII ZR 165/08

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