Entschädigung: Diskriminierung in der Stellenanzeige

  • Wenn die Personalabteilung eine Stellenanzeige aufgibt, sei es nun innerbetrieblich oder in einer Zeitung, dann sollten die Verantwortlichen tunlichst darauf achten, eine Geschlechts- neutrale Ausschreibung zu entwerfen. Wortlaute wie: Wir suchen einen Mitarbeiter oder eine leitende Mitarbeiterin sollten vermieden werden.

    Richtig ist es, immer beide Geschlechter anzusprechen, also: Wir suchen eine / einen Mitarbeiterin / Mitarbeiter oder ähnlich.

    Eine Firma hatte dies nicht beachtet und wurde vom Oberlandesgericht Karlsruhe zur Zahlung von rund 13.000 Euro als Entschädigung verurteilt. Nach Aussage der Richter habe die Firma durch ihre Ausschreibung eine unzulässige geschlechtsbezogene Benachteiligung begangen und damit gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßen.

    Entschädigung: Diskriminierung in der Stellenanzeige

    OLG Karlsruhe Az: 17 U 99/10

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