Forderung vom Inkassobüro rechtens?

  • Guten Tag,

    ich habe folgendes Problem und hoffe Ihr könnt mir helfen.

    Vor ca. 2 Jahren habe ich einen Kredit aufgenommen, der etwas höher war und welchen ich nicht ohne “Hilfe“ bekommen hätte. Deswegen hatte sich meine Freundin bereit erklärt, mir diese zu geben indem Sie, als 2ter Kreditnehmer Ihre Unterschrift leistete.

    Jetzt ist folgende Situation zustande gekommen. Durch den Tod meiner Mama bin ich in einen Zustand meines Lebens geraten, an dem ich nicht mehr zurecht komme und mein Umfeld nicht mehr wahr genommen habe bzw. nehme (Depressionen). Ich habe Zahlungen nicht mehr weiter geführt, Post nicht geöffnet und und und.

    Mittlerweile ist die Lage so, dass der Kreditgeber seine Forderungen an ein Inkassobüro weitergegeben hat und die sich nun an meine Freundin gewendet haben. Sie hat letzte Woche einen Brief von dem Inkassobüro erhalten, mit einer Gesamtforderung des Kredites plus Gebühren und etc. Bis zu dem besagten Tag, wußte Sie gar nichts davon. Sie hatte noch nie einen Brief von irgendjemanden erhalten (auch nicht vom Kreditgeber) und die Zahlung hat min. seit einem Jahr nicht stattgefunden (in der Zeit bestand auch kein Kontakt zwischen uns).

    Wir haben zusammen in Ihrem Namen einen Brief an das Inkassobüro geschrieben und eine Ratenzahlung (in einem von mir möglichen Rahmen) angeboten. Die Ratenzahlung wurde als nicht aktzeptabel befunden. Diese wurde unter folgenden Angaben gemacht:

    Ihr Einkommen von ca. 1400,- €, Fixkosten von ca. 1000,- € und die Rate sollte 100,- € betragen. Das Inkassobüro will aber 825,- € ansonsten wollen Sie gerichtliche Schritte einleiten.

    Ist der geforderte Betrag rechtlich angemessen? Dürfen die das? Was kann man da machen? Kann man das überhaupt?

    Bevor Ihr mich kritisiert, denkt bitte nicht das ich meine Freundin hängen lassen will oder das Sie meine S****** ausgleichen soll, die 100,- € sind das was ich zahlen kann. Es ist alles so schon schlimm genug und es tut mir im Herzen weh, dass ich mich so hängen lasse und Sie so damit belaste.

    Für eure Hilfe und Mühe bedanke ich mich jetzt schon.

  • Inkassobüro, was nun ?

    Hallo,

    plötzlich kommt eine Schreiben vom Inkassobüro. Wieso ? Der Vertrag war doch nicht gültig, hatte doch storniert... etc.

    Ersteinmal ruhig bleiben und prüfen ob Alles korrekt abgelaufen ist. Zuerst müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

    Die Vollmachtsurkunde muss im Original (§174BGB) vorgelegt werden ! (Das machen Viele nicht)

    Die Vorlage einer beglaubigten Abschrift oder Kopie genügt nicht.

    BGH NJW 81,1210,94,1472,LAG Düs MDR 95,612 Ffm NJW-RR96,10

    .....wenn der Bevollmächtigte eine Vollmachtsurkunde nicht vorlegt

    Damit meint eben der Gesetzgeber die Originalvollmacht.

    Die detailierte Forderung muß dabei sein

    (Der Name (Also Eurer) - Die genaue Forderung - usw )

    Inkassogebühren und Anwaltskosten sind vor Gericht nicht erstattungsfähig....... (Ist wieder eine andere Baustelle)

    BGH (Az. VII ZB 53/05).

    Meist íst der erste Punkt nicht erfüllt. Den ganzen Klumbatsch nehmen und mit einem 2-zeiler zurücksenden.

    "....lehne die Forderung mangels Vorlage der Vollmacht gem. §§ 174, 410 BGB ab"

    Solange das "Spielchen" machen, bis "vielleicht" die Originalvollmacht vorliegt. Unseriöse Inkassofirmen von dubiosen Mandanten werden dann meist nach dem 3. Mal aufgeben.

  • Inkassogebühren-Forderung

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich hoffe Sie können mir weiterhelfen. Es geht um Inkassokosten die ich bestreiten soll, obwohl ich vorher überhaupt nicht in Kenntnis gesetzt wurde(durch Mahnungen oder Fristen) das es zu einer Beauftragung eines Inkassounternehmens kommen würde. (Ich war umgezogen, die Briefe kamen nie bei mir an)

    Dies schrieb ich auch dem Inkassounternehmen sowie der Rechtsanwaltsgesellschaft, die mich auf eine Mitteilungspflicht der neuen Adresse hinwiesen, welche ich wiederum in Kopie mit meinem Schreiben beilegte, das ich dies getan hatte.

    Darauf reagierte man lange Zeit gar nicht und schrieb einfach nur weitere Forderungen. Daraufhin schrieb ich dass ich lediglich die Summe der DB Bahn zahlen werde, da weitere Kosten nicht durch meine Untätigkeit entstanden sind da mir keine Möglichkeit gegeben wurde eine Inkassobeauftragung zu verhindern.

    Die eigentliche Forderung habe ich bezahlt, doch ich soll trotzdem auch die Inkassokosten zahlen. Bin ich wirklich dazu verpflichtet, obwohl ich von einer Beauftragung gar nicht in Kenntnis gesetzt wurde und mir damit vielleicht die Möglichkeit genommen wurde dies zu verhindern?

    Ich soll bis zum 15.08. zahlen.

    Über Ihre Hilfe würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon mal im Voraus.

    Mit freundlichen Grüßen

    M

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