Keine Sperrfrist beim Arbeitslosengeld zum Aufbau einer Familie

  • Wo die Liebe hin fällt, da bleibt der Arbeitsplatz auf der Strecke. Um bei ihrer neuen Liebe zu sein, kündigte eine junge Frau ihren Job und zog zu ihrem Freund in eine andere Stadt. Das sah das Arbeitsamt gar nicht gerne und wollte ihr das Arbeitslosengeld für drei Monate streichen.

    Das ist aber gar nicht so einfach, befanden die Richter vor dem Sozialgericht in Kassel. Wer nur durch einen Umzug in die Lage versetzt wird, eine Familie aufzubauen, der kann auch ohne Sanktionen des Arbeitsamtes diesen Schritt gehen.


    In diesem Fall kam erschwerend hinzu, dass die junge Frau und Mutter eines kleines Kindes war, und somit das Gericht das Kindeswohl bei der Urteilsbemessung in Betracht gezogen hatte. Auch wenn der Freund nicht der leibliche Vater war, so diente der Wohnungswechsel auch dem Wohl des Kindes. Daher wurde der Frau das Arbeitslosengeld rückwirkend zugesprochen.

    BSG Kassel Az.: B 11 a/7a AL 52/06 R

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