Mutter muss selbst bei behindertem Kind für Lebensunterhalt sorgen

  • Nach der Trennung kommt de Streit um den Unterhalt. Hier haben geschiedene Mütter die Pflicht, sich an den Kosten für das Kind zu beteiligen. Leben sie nach der Trennung in einer neuen Partnerschaft, müssen sie sich zumindest einen Teilzeitjob suchen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Kind behindert ist

    Im vorliegenden Fall verlor eine Mutter die Klage vor Gericht, weil sie der Meinung war, eine Beschäftigung sei ihr nicht zuzumuten.


    Das Gericht sah dies aber anders. Eine Mutter kann grundsätzlich ihren Anteil zum Lebensunterhalt zusteuern, selbst wenn sie ein behindertes Kind zu betreuen hat. Dabei sahen es die Richter als erwiesen an, dass der Mutter genügen betreuungsfreie Zeit zur Verfügung stand, in der sie eine Arbeit hätte aufnehmen können.


    Nur wenn eine persönliche Rundumbetreuung notwendig ist, kan die Mutter von der Zuzahlung zum Unterhalt befreit werden.

    OLG Hamm Az.: 2 UF 117/ 07

    OLG Bremen. Az.: 4 UF 75/06

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