Ratgeber und Hilfe: Opfer von sexueller Belästigung in der Arbeitswelt

  • Gerade Auszubildende sind oft Opfer von sexueller Belästigung. Anzügliche Bemerkungen bei Lehrmädchen, ein Klaps auf den Po, ein Zwicken in die Seite oder gar der Griff an den Busen. Mädchen die ihre Ausbildung mit 16 Jahren beginnen sind teils schutzlos den männlichen Kollegen ausgeliefert. Wie können sich Auszubildende nun gegen eine sexuelle Belästigung schützen oder gar wehren.

    Wichtigste Grundregel, niemals etwas erlauben, was man selbst nicht will und sich immer sofort beim ersten mal heftigst wehren und beschweren.

    Lässt man einem Belästiger auch nur einmal sein Verhalten durchgehen, so zeigt man Schwäche und wird auch in Zukunft Opfer solcher Übergriffe.

    Grundsätzlich sollte eine Auszubildende daher immer gleich bei dem ersten Anzeichen einer Belästigung in die Offensive gehen. Mit dem Wissen, dass einem Übeltäter die Versetzung, Abmahnung oder gar die Kündigung droht, haben Lehrlinge gute Chancen sich aus der Schusslinie zu bringen.

    Was kann man vor einer Belästigung tun?

    Keine erotischen Gespräche mit Kollegen führen

    keine privaten Vorlieben ausplaudern

    sich schlicht kleiden und auf das Zeigen weiblicher Reize verzichten

    Was kann man im Falle einer Belästigung tun?

    Schreien! lautes Beschweren über die Tag bringt den Täter in die Öffentlichkeit

    Eine Ohrfeige austeilen. Greif ein Mann einer Frau an die Brust und bekommt dafür eine geknallt, hat er ein deutliches Merkmal für sein Fehlverhalten bekommen

    Sofort den Ausbilder informieren. beschwichtigt dieser einen, sich an den Betriebsrat oder den Personalchef wenden.

    Niemals einen Vorfall ungestraft über sich ergehen lassen und hoffen, dass es nicht wieder passiert.

    Sollte alles nichts helfen, die Eltern einschalten und bitten den Chef aufzusuchen.

    Die Belästigung von Auszubildenden ist nicht nur unfein, sondern kann auch den Job kosten. Selbst ohne eine Abmahnung ist eine Kündigung rechtswirksam.

    Hessisches Landesarbeitsgericht Az. 13 TaBV 113/03

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