Höherer Unterhalt wegen Studienabbruch

  • Einer Frau steht nach der Scheidung länger und ein höherer Unterhalt wegen Studienabbruch zu, sofern dieser wegen eines in der Ehe geborenen Kindes erfolgte.

    So sieht es zumindest das Oberlandesgericht Oldenburg. In der Ehe hatte eine Frau ihr Lehramts-Studium abgebrochen und als das Kind sechs wurde eine Ausbildung zur zur Groß- und Einzelhandelskauffrau begonnen. Innerhalb der Ausbildung kam es zur Scheidung und der Ex-Mann wollte nur den Unterhalt zahlen, der dem zweiten Berufsweg entsprach.

    Das sei eindeutig zu wenig, so die Richter. Da die Frau ihr Studium wegen des gemeinsamen Kindes abgebrochen hatte, zähle die Ausbildung als erster Berufsweg und genieße damit den vollen Unterhaltszuschuss. Daher sei der Abbruch des Studiums als "ehebedingter Nachteil" anzusehen und müsse durch eine längere Unterhaltszahlung ausgeglichen werden.

    Oberlandesgericht Oldenburg Az: 13 UF 28/09

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