Krankheitsbedingte Kündigung eines Arbeitnehmers

  • Arbeitnehmer trennt sich krankheitsbedingt von seinem Mitarbeiter. Schon über anderthalb Jahre war der Mitarbeiter wegen einer schweren Krankheit nicht mehr im Betrieb gewesen.

    Der Arbeitgeber wollte sich daraufhin von seinem Angestellten treten und sprach die Kündigung wegen beeinträchtigter Personalplanung aus. Mit dieser Kündigung wollte er den Arbeitsplatz neu besetzen um endlich wieder richtig planen zu können und der Abteilung eine neue Arbeitskraft zur Verfügung stellen.

    So einfach ist das aber nicht. Eine Kündigung muss begründet werden. Auch im Falle einer Kündigung wegen langer Erkrankung rechtfertigt keine pauschale Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Vielmehr muss der Arbeitgeber genau belegen, welche Auswirkungen das Fehlen des Arbeitnehmers im Betrieb hatte.

    Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, 7 Sa 253/07

  • Hallo Leute, ich hoffe dass ihr mir diese Frage beantworten könnt und dass sie hier nicht schon einmal gestellt wurde. Ich habe zumindest hier und über google nicht den Fall gefunden. Also es geht um folgendes: Seite heute, also 01.06.2012 habe ich einen neuen Job. Davor habe ich bis zum 31.05 in einem Altenheim gearbeitet, konnte das aber aus gesundheitlichen Gründen (Rückenprobleme) nicht weiter machen und habe deshalb etwas anderes gesucht, dass ich bis zum Studium im Oktober ausüben kann.


    Nun habe ich seit einer gewissen Zeit immer wieder mal Panik- und Angstattacken, die zum Teil sehr schlimm sind und oft zu dumm Gedanken führen (Tablettenkonsum usw.). Nachdem ich von meiner neuen AG bescheid bekommen habe, wann ich anfangen soll, hatte ich fast ununterbrochen solche Panikanfälle und konnte die Nach vorher nicht schlafen. Trotzdem bin ich am 1.6 früh aufgestanden, jedoch völlig neben der Kappe und fast wie gelähmt, weil ich absolut nicht wollte bzw. konnte. Ich bin dann also auf Arbeit gefahren, bis mir dann total schlecht wurde und mir schwarz vor Augen wurde. Ich hab dann sofort bei der nächsten Gelegenheit angehalten. Bei mir hat sich alles total gedreht und ich hab mich dann schließlich abholen lassen von meinen Eltern.

    Zuhause angekommen hat sich immer noch alles gedreht. Unterwegs hatte ich leider nicht die Telefonnummer des AG deswegen hab ich zuhause dann sofort eine E-Mail geschrieben, weil per Telefon niemand zu erreichen war. Ich habe mich also erst ca. 20 minuten nach Dienstbeginn melden können (Davor wusste ich ja nicht, dass sowas passieren würde!?)


    Ich bin dann auch sofort zum Arzt gegangen, der mich dann auch krank geschrieben hat und habe die AU auch sofort beim AG abgegeben. Sie hat sich natürlich, verständlicherweise, auch total aufgeregt, dass ich mich erst so spät gemeldet habe und dass es ein absolutes No-Go ist und dass das so nicht geht. Ich hab mich dann natürlich auch entschuldigt, weil ich ein total schlechtes Gewissen habe. Sie hat gleich gemeint, so jemanden können sie nicht brauchen.

    Jetzt verlangt sie natürlich von mir, dass ich morgen früh auf der Matte stehe. Ich sagte Ihr, ich wüsste nicht, ob es morgen schon besser geht, wenn nciht, dann würde ich heute abend anrufen und bescheid geben.

    Meine Frage nun:

    1. 1. War die Ansprache von ihr nun eine Abmahnung oder muss sowas immer schriftlich erfolgen?
    2. 2. Für denn Fall, dass mich der Arzt länger krank schreibt und ich dann gekündigt werde, bekomme ich trotzdem ALG 1 (Habe noch Anspruch auf 3 Monate), obwohl ich nie zur Arbeit erschienen bin?
    3. 3. War das verspätete Krankmelden ein vertragswidriges Verhalten, dass in der Arbeitsbescheinigung des Arbeitsamtes angekreuzt werden kann oder darf das nicht angehackt werden, weil ich vorher abgemaht werden muss?



    Ist das überhaupt möglich, wenn man noch in der Probezeit ist und der AG ja ohne angaben von Gründen kündigen kann?

    Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen

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