ALG II mehrere Fragen bzw Probleme

  • Hallo liebe Leser und Leserin,


    ich habe folgende Fragen bzw. Probleme bzgl. ALG II.


    Erstmal das Grundlegende in Kürze.


    2 Personen Haushalt, volljährig, selbstgenutztes Eigenheim, Wohnfläche 115qm, kein Vermögen, kein Schonvermögen, Privatkredit, beide mit chronischer degenerativer Schmerzsymptomatik, Heizung & Warmwasser über Ölheizanlage, Kleinklärgrube mit Kleinklärgrubenlüfter, zZ beide im ALG I mit aufgerundet 796+746€ Netto.


    Im März, also vor ein paar Tagen Antrag nach SGB II gestellt inkl. Antrag auf Kostenübernahme für Heizölbeschaffung. Sowie Antrag auf eine zinsloses Darlehn zum Ausgleich der Stromnachzahlung.


    Berücksichtigungsfähige Ausgaben im März, meiner Meinung nach wie folgt (abgerundete Beträge),


    43€ Abfallgebühren

    33€ Haus- & Grundversicherung

    40€ Kfz- Haftpflichtversicherung

    20€ Bedarfs- & Heizstrom

    69€ Schornsteinfegergebühr

    532€ Heizölgeld

    ???€ für anstehende Heizölbeschaffung zZ leer


    Nun die Fragen


    1. Berücksichtigung der Rechnung nach Fälligkeit oder Zahltag ?

    Denn die ersten Vier haben ihre Fälligkeit im März gehabt und sind bezahlt. Die Rechnungen 4-5 die auch im März beglichen wurden haben laut Rechnung ihre Fälligkeit im Januar und Februar gehabt, mit einer Fälligkeitsänderung auf März, da es nicht anders gezahlt werden konnte.

    2. Darf das Jobcenter verlangen erst Öl zu Bestellen damit diese eine Rechnung haben ??? Denn bisher wurde immer erst der Antrag gestellt, dann fand eine Heizölberechnung für ein Jahr statt unter Berücksichtigung des Tagesölpreis, dann kam der Bewilligungsbescheid mit Summe X, damit ging man zum Lieferanten und bestellte diese Summe.

    3. Was muss vorgelegt werden, damit das Jobcenter den Strom für die Heizanlage und dessen dazugehörigen Geräte wie Brenner und Pumpen richtig errechnen kann ??? Denn 2.95€ pro Monat erscheint mir sehr wenig und auch die 5% pauschalisierung mit 9€ pro Monat (180€ Strom) erscheint etwas niedrig, vorallem da für den Lüfter mtl. 17,50€ berücksichtigt wurden (2,95+17,50€= o.b. gerundete 20€), obwohl der weniger kWh hat und weniger Betriebszeit.

    4. Wie weise ich einen höheren Heizölbedarf und einen höheren Warmwasserbedarf aus gesundheitlichen Gründen nach, inkl. den daraus resultierenden erhöhten Strombedarf für die Heizanlage ??? Denn beide Bewohner leiden wie o.b. an einer degenerativen chronischen Schmerzsymptomatik, die sich bei länger anhaltender Wärmephase etwas bessert, sprich die Schmerzen werden gemindert und es gibt ein wenig weniger Schmerzattacken.

    5. Wieviel (Warm) Wasserverbrauch steht einen pro Person pro Tag zu (ohne Punkt 4) ??? Laut Internet ist der durchschnittliche Bedarf bei 40ltr. für Warmwasser und insgesamt, also warmes und kaltes Wasser im Durchschnitt 60ltr.

    6. Wie berechnet bzw. muss das Jobcenter die Heizölmenge berechnen ??? Denn Angabe des Jobcenter ist, max. 80qm für Hauseigentümer mit Durchschnittsverbrauch der jeweiligen Region unter Berücksichtigung der genutzten Wohnräume und Einhaltung der unterschiedlichen Temperaturwerte für unterschiedliche Räume. Sprich Wohnraum hat den höchsten Heizwert, Flure am wenigsten und qm übersteigende Räume nur Entfrosten.

    7. Was aber wenn zu 6 die Räume nicht räumlich getrennt sind ??? Denn das eigentliche Wohnzimmer hat 25qm ist aber durch ein Durchbruch zum Esszimmer mit 12qm und einen Durchbruch zum Arbeitszimmer mit 5qm tatsächlich ein Wohnraum mit 42qm.

    8. Was muss den Jobcenter für ein Stromnachzahlungsdarlehn vorgelegt werden außer den Nachzahlungsbescheid ???

    9. Darf das Jobcenter Ansparung durch übersteigendes Einkommen verlangen um die nächste Heizölbeschaffung selbst zahlen zu können, selbst wenn nicht einmal Schonvermögen vorhanden ist ??? Soweit ich weiß, darf das nur verlangt werden wenn Vermögen oberhalb des Schonvermögen vorhanden ist, das dann angespart werden und dann ausgeschöpft werden muss.

    10. Wie hoch ist das Schonvermögen eigentlich bei Geburtsjahr 1983 und 1984 ??? Und was zählt zum (Schon) Vermögen, sprich Bargeld, Sparkonto, Hauswert bzw. gibt es eine Teilung/ Splittung hierfür ??? Denn das selbstgenutzte Eigentum darf auf Grund einer Überlassungsvereinbarung (notariell Beglaubigt) nicht verkauft werden.


    Ich hoffe ich habe nichts vergessen ;-) und Entschuldigung für den doch Recht langen Text. Da ich weiß, das ich gelegentlich ausschweifend und verquer Schreibe, bitte vor einer Antwort fragen wie ich etwas gemeint habe wenn Ihr euch nicht sicher seid, das wäre sehr nett.


    Lieben Dank und viele Grüße

  • Entschuldigt, mir ist aufgefallen das ich doch noch ein paar Fragen vergessen habe.


    Ich benenne sie beziehend auf den ursprünglichen Beitrag als fortlaufend.


    11. Darf das Jobcenter, generell eine Kredit/ Dispo - Aufnahme oder eine Kredit/ Dispo - Erhöhung verlangen ??? Und wenn ja, unter welchen Voraussetzung ??? Muss man dabei oberhalb des Schonvermögen liegen ???

    12. Als was wird eine Kredit/ Dispo - Auszahlung gewertet ??? Beispiel, man kann sein bestehenden nicht zweckgebundenen Kredit um 1000€ erhöhen (und möchte damit ggfs. nicht berücksichtigungsfähige Rechnungen begleichen, wie zB die o.b. Stromnachzahlung oder für Renovierungsarbeiten) und verfügt nicht über Schonvermögen. Kann oder darf man das als als nicht anrechenbare Ansparung geltend machen ??? Ich Frage deshalb, da wenn man den Kredit nicht nimmt/ nehmen würde müsste man sich diese Summe doch eh Ansparen.

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