Wie reagiere ich als Jogger wenn ein Hund angelaufen kommt

  • Wie soll man als Jogger reagieren, wenn ein Hund angerannt kommt?

    Als mir neulich im Park ein Hund entgegen gesprungen kam, bin ich verängstigt stehen geblieben. Zum Glück ist das Tier dann verschwunden. Aber was tun, wenn das wieder passiert?



    In einer solchen Situation erschrickt das Tier genauso wie Sie. Um es zu beruhigen, sollten Sie sich abwenden und wegschauen. Gut zu wissen: Ein Hund, der um einen herumhüpft, will meist spielen. Sprechen Sie ihn nicht an, ignorieren Sie ihn stattdessen, denn auf diese Weise werden Sie für ihn uninteressant - und in Ruhe gelassen!

  • Hallo und nochmal Einspruch [Blockierte Grafik: https://www.hoeftmann24.de/images/smilies/wink.png]

    Mit Tieren habt Ihr hier nicht soviel Erfahrung, oder?

    Eigentlich sollte soetwas nicht oft vorkommen, da Leinenpflicht gilt, die nur leider nicht immer eingehalten wird.

    Selbstverständlich erschrickt der Hund nicht, denn er kommt ja zugelaufen. Das Schlechteste, das man tun kann, ist sich umzudrehen und die Situation zu ignorieren, denn Hunde sind domestizierte und zudem noch rangordnungsgesteuerte Tiere (auch gegenüber dem Menschen). Er wird dann aus Irritation und Neugierde erst recht anstupsen, anspringen, spielerisch herausfordern wollen. Aber genau das möchte man ja nicht.

    Am besten bleibt man also kurz stehen, spricht den Hund mit etwas an wie "Na, wer bist denn Du?" (weil sie diesen Satz meistens kennen) und danach sofort den Besitzer oder nächststehenden Passanten, was denn der Hund da gerade macht und dass man sich mit Hunden nicht auskennt. Die Reaktion wird sein, dass der Hund zurückgerufen bzw in seinem Interesse von einem selbst umgelenkt wird auf eine andere Person, die ihn beschäftigt, bis der Besitzer kommt. Man joggst dann einfach weiter und gut ist.

  • Hallo Dreamy, meinst du wirklich das ist die richtige Methode als Jogger, den Hund anzusprechen?

    Ich dachte immer der Hund könnte sich dadurch vielleicht eher provoziert fühlen als wenn er ignoriert wird.

    Bei dem Hundetrainer im Fernsehen hatte der es so gemacht, aber man kann wohl auch nie nur eine richtige Lösung präsentieren, da die Hunde ja auch alle irgendwie anders sind.

  • Hallo,

    auch wenn es für einen Jogger/Radfahrer/Stöckchenjunckie oft schwer ist, bleibt eins zunächst einmal richtig: der Hund ist i.d.R. nicht erschrocken, wenn der auf einen zukommt (es sei denn, dieser prescht grad um eine Ecke). Von daher ist der Jogger ff. zunächst einmal 'interessant', weil neu/Bewegung/evtl. 'Beute' u.s.w.

    Die Körpersprache des Hundes ist das ausschlaggebene Detail. Sofern dieser ruhig und 'freundlich', also ohne Ohren anlegen, Knickbeine, gekrauste Nase, gebleckte Zähne ff. auf einen zukommt, ist i.d.R. keine Gefahr im Verzug. Da würde sicherlich ein kurzes Abwenden/90-°-Stellung max. zum Hund bei verlangsamter oder abgestellter Bewegung hilfreich sein. Auch eine freundliche Ansprache ist da nicht meist allzu verkehrt. Bitte aber - gerade bei kleinen Hunden beachten (!) - nicht über den Hund beugen und versuchen, diesen von oben zu streicheln. Das wird bei Fremden oft als Angriff gewertet und kann zu Verteidigungsmaßnahmen seitens des Hundes führen!

    Zu der angesprochenen Leinen- bzw. Fürsorgepflicht:

    - Leinenpflicht besteht nicht überall (Landesgesetze beachten)

    - es gibt auch die Leinenbefreiung (Hundeführerschein)

    - Sorgfalt-/Fürsorgepflicht: obliegt zwar immer dem Halter/Hundeführer, unvorherzusehende Ereignisse inkl., evtl. aber auch mit einer Art Mitverschulden bes 'Gegners' im Problemfall.

    Eine direkte Angst brauchst Du i.d.R. aber nicht zu haben. Selbst bei den sog. Listenhunden nicht, sofern diese vernünftig sozialisiert sind (weiß mann/frau aber leider nicht immer gleich).

    Sofern kein direktes Angriffsverhalten zu erkennen ist, würde ich -je nach 'Lesart' des Gemütszustandes langsamer werden, mich etwas abwenden/einen direkten Blickkontakt vermeiden und den Hund freundlich (!) ansprechen. Auch kann ein in-die-Knie-gehen und Blinzeln/Gähnen (Mund offen nach UNTEN) helfen, da dies in etwa folgendes signalisiert:

    - Abwenden/Breitseite zeigen = Nicht interessiert bzw. ich bin so selbstbewußt - du kannst mir nichts

    - Kniehaltung = Signal für ich-bin-ungefährlich/ich-will-keinen-Streit

    - BlinzelnGähnen = Beschwichtigungsgesten

    Vorsicht: Gähnen mit zurück gelehnten Kopf bedeutet: Schluß mit Lustig oder es setzt was.

    Falls Du mit Dir nicht im reinen bist, was die Gefühle zu Hunden betrifft, hätte ich als Rat, einmal eine Hundeschule (Schei....wort) zu besuchen, um dort mehr über mögliche Verhaltensweisen zu erfahren/zu verinnerlichen. btw: Hundeschule ist eigentlich eine falsche Bezeichnung, m.E. würde HundeFÜHRERschule den Sinn und Zweck weit besser beschreiben.

    Diese Empfehlungen kommen von einem, der selber eine Kampfratte (vulgo: Jack-Russel-Terrier) sein Eigen nennt. 🙂

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