Wie viel Trinkgeld ist für das Hotelpersonal angemessen?

  • Das Trinkgeld für die Reinigungscrew sollte sich am Zimmerstandard orientieren und nach dem Arbeitsaufwand richten. Empfehlenswert sind zwischen zwei Euro pro Nacht und zehn Euro pro Woche. Tipp: Während in Business-Hotels am Ende der Reise bezahlt wird, empfiehlt es sich in südlichen Regionen am Anfang des Urlaubs.

    Das ist verständlich, schließlich ist das Trinkgeld ein Anreiz das Zimmer besonders schön sauber zu machen.

    Gibt man etwas Trinkgeld wird das Klopapier besonders gefaltet, aus den Handtüchern wird ein Schwan umgeben mit Rosenblättern und vieles mehr.

    Welche positiven oder negativen Erfahrungen mit dem Reinigungspersonal habt ihr schon gemacht und was gebt ihr wann an Trinkgeld?

  • Hallo, wie schon geschrieben gibt man gleich am ersten Tag ein Trinkgeld. Ich war vor paar Wochen in der Türkei. Beim Abendessen -frisch angekommen- suchten wir uns einen schönen Platz. Ein Kellner sprach uns an und gab uns einen sehr schönen Platz auf der Terrasse mit Meerblick. 10 Eur Trinkgeld bewirkte Folgendes:

    Der Tisch war für die ganze Woche für uns reserviert. Andere Gäste hatten keine Chance dort Platz zunehmen. Die hat er ganz forsch wegkomplimentiert. Als er uns kommen sah, war das Glas Wein schon gefüllt. Andere nette Gesten wie extra vom Barbereich Raki holen etc. war inbegriffen.

    Ebenso das Reinigungspersonal. Für eine Woche 5 Eur macht uns nicht ärmer aber für die Menschen dort ist das sehr viel Geld, wenn man bedenkt dass für mind. 10 Stunden tägliche Arbeit gerade eine Gehalt von 200 Eur bezahlt wird.

    Kann ich nur empfehlen und der Service stimmt.

    Noch ein Tipp am Rande, als alter Türkei-Urlauber.

    Die Einwohner etwas außerhalb leben wirklich in ärmlichen Verhältnissen. Wenn man die Leute beobachtet sind sie aber wirklich mit dem was sie haben glücklich. Ab und zu mache ich Folgendes:

    Gut erhaltene Klamotten die nicht mehr passen oder ausser Mode sind werden eingepackt und mitgenommen. Bei unseren Kleidercontainern werden sie ja vermarktet. Wenn man etwas kommunikativ ist lernt man schnell nette Leute im Urlaubsland kennen. Da erfährt man viel. Und die Kleider finden Abnehmer für Menschen, die sie wirklich benötigen.

    Ein ganz tolles Erlebnis hatte ich vor ein paar Jahre. Hatte einem netten älteren Türken gut erhaltene Sakkos geschenkt. Er hat sich so gefreut dass er uns 2 Tage später zum Grillen (vor dem Haus, ist so Sitte) eingeladen hat. Es war ein ganz tolles Erlebnis was mir mehr gebracht hat, als die alten Trümmer von Side anzuschauen.

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