Autoverkauf angeblich ohne Papiere

  • Ich habe vor einem Monat ein PKW an eine Privat Person verkauft. Dieses Auto ist aus 2 PKW's zusammengebaut worde. Das ausgeschlachtete Fahrzeug ist schon verschrottet worden. Ich habe dem Käufer den KFZ Brief und Schein von dem verschrotteten Fahrzeug sowie von dem aktuellen Fahrzeug gegeben. Zusätzlich hat der noch die Abmeldebescheinigung erhalten. Das Fahrzeug wurde abgemeldet übergeben.


    Der Käufer behauptet jetzt allerdings das er nur den KFZ Brief und Schein von dem Spenderfahrzeug bekommen hätte und nicht den von dem Fahrzeug das er anmelden will. Das stimmt so aber nicht. Ich habe ihm beide Briefe und Scheine ausgehändigt. Er hat mir auch den Empfang bestätigt, allerdings stand dort nicht drin das er einen zweiten Fahrzeugbrief und Schein erhalten hat. Jetzt wollte er von mir das ich Ihm die "richtigen Fahrzeugpapiere" aushändige (die er ja am Tag der Übergabe schon bekommen hat) oder das Fahrzeug zurück nehme.


    Nun hat er mir gedroht das er mich Anzeigen will wegen vorsätzlichem Betrug. Was wird da jetzt auf mich zukommen? Der Empfang von Brief, Schein und Abmeldebescheinigung wurde ja immerhin auf dem Kaufvertrag gegengezeichnet.

  • Doof gelaufen, der E,Pfand wurde bestätigt, er könnte nun nur argumentieren, dass du ihm die falschen Papiere gegeben hast, da ja die Fahrgestellnummer im Brief nicht mit der am Fahrzeug übereinstimmen wird.


    Zeugen beim Verkauf werden wohl nicht dabei gewesen sein, oder?


    Das Helferlein

  • Hallo, versuche dir doch mal bei deiner Versicherung eine Kopie der Abmeldebescheinigung zu holen.

    Ich bin mir jetzt gar nicht sicher, aber gibt man bei der Versicherung nicht auch die Fahrgestellnummer an?

    Hast du eventuell noch Unterlagen von dem zweiten Fahrzeug?

    Was kann dir passieren? Wie geschrieben kann er meiner Meinung nach nur sagen, ich habe einen Fahrzeugbrief erhalten, aber das falsche Fahrzeug. Hast du die Fahrzeuge allein zusammen gebaut oder hat dir jemand geholfen?

    Wenn er wirklich einen Anwalt einschaltet, dann würde ich ihm den Sachverhalt genao so schildern wie er gewesen ist.

    Dumm gelaufen ist nur, dass du keinerlei belege oder Zeugen hast.

    Letztlich wäre wohl maximal drin, dass du das Fahrzeug zurück nehmen musst. Aber das entscheidet dann eher ein Anwalt.

    Ich glaube aber nicht dass es dazu kommt.

    Das Helferlein

  • Ich habe die Quittung von der Zulassungsstelle vorliegen wo bescheinigt wurde das ich das Fahrzeug mit der Fahrgestellnr und dem Kennzeichen abgemeldet habe.

    Ich habe natürlich auch alle Daten über das besagte Fahrzeug im Kaufvertrag stehen, sowie die hacken dran bei:

    Bestätigung des Käufers:

    • der Zulassungsbescheinigung Teil I
    • der Zulassungsbescheinigung Teil II
    • der Bescheinigung der HU
    • der Bescheinigung der AU
    • bei stillgelegtem Kfz der Stilllegungsbescheinigung
    • des KFZ mit 2 Schlüsseln.

    Das wurde so auch gegengezeichnet.

    Also habe ich Strafrechtlich nichts zu erwarten? Wird das zu einem gerichtlichen verfahren kommen?

    Ich will das Auto eigentlich nicht zurück nehmen, ist ja schon über einen Monat her das er das gekauft hat.

    Er will ja zur Polizei gehen und Anzeige machen.

    Ich verstehe nicht wieso der sich nicht einfach einen Ersatzbrief und Schein ausstellen lässt. Meiner Meinung nach ist da irgend etwas Faul an der Sache. Vielen Dank schon mal für die Hilfe

  • Hallo,

    ich sehe das so……

    Du hast einen Kaufvertrag gemacht. In dem stand unter Anderem:

    der Zulassungsbescheinigung Teil I

    der Zulassungsbescheinigung Teil II

    der Bescheinigung der HU

    der Bescheinigung der AU

    bei stillgelegtem Kfz der Stilllegungsbescheinigung

    des KFZ mit 2 Schlüsseln.

    Dieser wurde gegengezeichnet. Schade nur, dass da nicht genau drinstand, dass er damit die Gegenstände am……2012 um….. Uhr übernommen hat.

    Ich würde es darauf ankommen lassen. Wer so ein Auto kauft, ist in meinen Augen ein Gewerblicher. Vielleicht macht er sowas öfters. Das Auto war ja nicht angemeldet. Wurde das mit einem Tieflader abgeholt ? Stand da auf der Tür eine Werbung des Abschleppdienstes ? War das auch dann zufällig der Käufer ?

  • Doch stand Datum und Uhrzeit und alles drauf. War ein Kaufvertrag von Autoscout24. Ne war ne Privatfamilie die haben Kurzzeitkennzeichen mit gehabt.


    Ja ich werde es auch abwarten. Was anderes kann ich eh nicht machen.

  • …dann ist doch Alles im grünen Bereich. Abwarten und ein Bierchen trinken. „barking dogs seldem bite“ . Der Käufer will Dich einschüchtern und irgendwie Geld rausschlagen. Du kannst das jetzt belegen……relax

  • Naja er wird behaupten er hat nur den Brief und Schein vom Spender Fahrzeug bekommen und nicht den richtigen zum Auto das er zulassen will.


    Ich weiß nicht inwiefern er dann dazu informiert wird von Polizei oder Anwalt, das er zu prüfen hat welche Fahrgestellnummer im Brief steht. Weil er Felsenfest behauptet den Brief und Schein vom aktuellen Fahrzeug nicht bekommen zu haben.

  • Hallo, in der Amtssprache wird der KFZ Brief als Zulassungsbescheinigung II genannt. Sofern also wie beschrieben im Kaufvertrag die Übergabe der der Zulassungsbescheinigung Teil I und der Zulassungsbescheinigung Teil II eingetragen und vom Käufer gegen gekennzeichnet wurde, ist die Behauptung, diese Urkunden nicht erhalten zu haben kaum mehr anzufechten.

    Der Fahrzeugschein ist die Zulassungsbescheinigung Tel I.

    Will der Käufer nun den fehlenden richtigen KFZ Brief anmelden, so haben sie das Recht auf Nacherfüllung des Kaufvertrages.

    Dazu einfach den Verlust des KFZ Briefes beim Zulassungsamt anzeigen.

    Dieses wird in aller Regel die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung erwarten. Hier ruhig angeben, dass der Käufer vorgibt, den KFZ Brief nicht erhalten zu haben.

    Die Abgabe der Versicherung kostet 10 Euro.

    Der neue KFZ Brief, dauert etwa 6 Wochen, kostet noch mal 70 Euro.

    Das ist der einfachste Weg, der beschwerliche ist auf die Klage des Käufers zu warten.

    Zu ihren Gunsten ist jedoch zu sagen, dass der Käufer den Empfang des KFZ Briefes unterschrieben hat. Allerdings liegt der zeitliche Rahmen so eng beieinander, dass ein Gericht es wohl als Indiz werten würde, dass der Käufer einen Brief vorlegt, der wohl den Fahrzeugtyp ausgibt, aber eine andere Fahrgestellnummer trägt.

    • :)
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