Stornierung von zu Aktionspreis gekauften Artikel durch Verkäufer Betrug?

  • Guten Tag,


    ich habe vor ca. 2 Monaten einen vergünstigten Artikel in einem deutschen Onlineshop, über eine "Angebotsfinderseite" bestellt. Dies war auch ganz klar kein Preisfehler, sondern ein reguläres Angebot des Shops.

    Bezahlt wurde direkt per PayPal an den Onlineshop.


    Von der "Angebotsfinderseite" erhielt ich auch eine Bestätigung über die Weiterleitung mit einer Auftragsnummer und einer Angabe der Lieferzeit für wenige Tage. Bin mir aber im Klaren, dass dies sicherlich keine Annahme des Onlineshops darstellt.


    Die Lieferung ließ auf sich warten und im Shop war der Artikel folgend auch als nicht lieferbar deklariert. Also dachte ich mir zunächst nichts weiter, da die Lieferung für mich jetzt auch nicht weiter drang.


    Nach ca. 1 Monat habe ich dann Mal eine Anfrage an den Kundenservice gestellt, um mich nach dem aktuellen Stand zu erkundigen. Dieser bestätigte mir dann fast 2 Wochen später, dass der Artikel aktuell nicht lieferbar sei, aber dass ich, sobald der Artikel wieder lieferbar sei, eine Auftragsbestätigung & Rechnung bekomme und der Artikel sofort versendet wird.


    1 Woche darauf Freitags wird die Bestellung seitens des Onlineshops storniert, mit der Begründung, dass der Artikel nicht lagernd sei. Ich denke erstmal das ist soweit vielleicht legitim, wenn auch etwas nervig, dass man für eine solche Antwort fast 2 Monate benötigt. Aber am folgenden Montag, siehe da. Der Artikel ist wieder im Onlineshop lieferbar. Diesmal aber wieder zum regulären Preis natürlich.


    Recht ist natürlich nicht wirklich Gefühlssache, aber ich komme mich hier um mein Angebot betrogen vor.


    Mich tät hier Mal unverbindlich interessieren wie die rechtliche Lage tatsächlich aussieht und sich mit meinem Gefühl deckt, wobei ich eigentlich schon keine Hoffnung habe, dass ich etwas erreichen könnte.


    MfG AnonR

  • Hallo AnonR,


    die "Angebotsfinderseite" hat deine Bestellung an den eigentlichen Verkäufer übersendet.

    Dieser hat deine Bestellung invitatio ad offerendum angenommen, also ohne verpflichtende Handlung zum Abschluss eines Vertrages.

    Damit aber ein Kaufvertrag zustande kommt, muss sowohl der Käufer eine Bestellung aufgeben, als auch der Verkäufer die Bestellung annehmen. Dies geschieht auf Basis der AGBs des Händers zumeist erst mit Absenden einer Auftragsbestätigung oder dem Versand der Ware.


    Einzig wenn die AGBs der "Angebotsfinderseite" oder die des Onlinehandels eine für dich bessere inhaltliche Beschreibung des Zustandekommens des Kaufvertrages beinhalten würden, wäre eventuell möglich die Ware zum vereinbarten Preis zu erhalten.

    Ich denke aber das wird nicht der Fall sein.


    Das Helferlein

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