Eltern im Seniorenheim - Mutter bekommt Hilfe vom Sozialamt - Verkauf der Eigentumswohnung der Eltern - Erlös ans Sozialamt?

  • Hallo,

    ich habe folgende Frage an euch:


    Meine beiden Eltern sind in verschiedenen Seniorenheimen (Vater Demenz und Mutter Altersdepression).

    Für unsere Mutter übernimmt das Sozialamt weitestgehend die Kosten, da ihre Rente nicht ausreicht. Die Kosten für das Seniorenheim unseres Vaters kann er geradeso mit seiner Rente bezahlen.


    Nun ist es so, dass meine Eltern eine kleine Eigentumswohnung haben die wir verkaufen möchten.


    Wie ist das mit dem Sozialamt?

    Müssen wir den Verkauf melden, bekommt das Sozialamt dann einen Teil des Erlöses oder den gesamten Betrag?


    Wäre schön, wenn mir hier jemand die Frage beantworten könnte.


    Vielen Dank schon einmal für Eure Hilfe.

  • Hallo pepl , herzlich Willkommen im Forum.


    Deine Frage kann mit den wenigen Informationen von dir nicht beantwortet werden.

    Es stellen sich folgende Punkte als offen dar:


    Persönliche Fragen:

    1. Wie lange leben die Eltern schon im Seniorenwohnheim ?
    2. Welche Kosten fallen bei der Mutter an die das Sozialamt übernimmt ?
    3. Ist das Sozialamt damals an euch bezüglich Elternunterhalt heran getreten, wenn ja mit welchem Ergebnis

    Fragen zur Eigentumswohnung:


    1. Wie hoch ist die Quadratmeterzahl (Wohnfläche) der Wohnung?
    2. Wie viele Personen wohnen aktuell in der Wohnung?
    3. Wird Miete an die Eltern überwiesen?
    4. Seit wann sind die Eltern Besitzer der Wohnung?
    5. Sind beide Elternteile im Grundbuch zu gleichen Teilen als Inhaber eingetragen?
    6. Liegen noch Schulden auf der Wohnung?


    Ich will dir aber vorab schon mal einen wichtigen Punkt mit auf den Weg geben.

    Leider suchen die in Pflegefällen Betroffenen einen mit dieser rechtlichen Spezialmaterie versierten Anwalt und Notar oft erst dann auf, wenn sie auf Zahlung in Anspruch genommen werden. Dabei ist gerade bei den schwierigen Fragen des Sozialhilferegresses in Pflegefällen sowie des Elternunterhalts eine frühe und fundierte rechtliche Beratung als Vorsorge wichtig.


    Eine vorhandene Rechtsschutzversicherung wird euch bei einem Beratungstermin keine Hilfe sein, da diese frühestens eingreift, wenn das Sozialamt Ansprüche stellt, was wie beschrieben eben dann schon zu spät sein kann.


    Es gibt aber sehr gute Ratgeber auf die ich dich nach der Beantwortung der offenen Fragen hinweisen kann, so dass zumindest eine Vorabschätzung möglich ist, und die ganze Lage vielleicht schon mal etwas klarer wird.


    Das Helferlein

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