Hilfe!! 12 Monate Fahrverbot wegen einparken des Autos ????

  • Hallo liebe Gemeinde, ich habe ein Anliegen wofür ich dringend einen Rat brauche. Ich war mit Freunden Feiern und geplant war das eine bestimmte Person die auch hingefahren ist nix trinkt, damit wir heil nach Hause kommen.

    Natürlich waren alle angetrunken so das keiner mehr fahren wollte und auch gedurft hätte.

    Wir sind dann am frühen Morgen zum Auto gegangen um unsere Jacken und Sachen zu holen und um dann mit dem Taxi zu fahren.

    Wir haben dann entdeckt das unser Auto im Halteverbot steht und nur zwei Parkplätze geradeaus ein Parkplatz frei ist da schon viele Autos weg waren.

    Und da die Stadt in der Düsseldorfer City oft und gerne abschleppen haben wir uns entschlossen das Auto einige Meter geradeaus zu versetzen um das Abschleppen zu verhindern.

    Ich habe dann LEIDER die Aktion durchgeführt und das Auto in Schrittgeschwindigkeit einige Meter geradeaus rollen lassen ohne richtig auf die Straße zu fahren.

    Das waren Parkplätze auf dem Seitenstreifen einer Seitenstraße.

    Nachdem das Auto richtig stand habe ich den Motor abgestellt, den Schlüssel abgezogen und meine Jacke angezogen.

    Dazu muss ich erwähnen das wir zu dem Zeitpunkt alle im Wagen saßen da es sehr kalt war (Februar).

    Dann kamen auch schon Polizeibeamte und wollte meine Papiere sehn.

    Ich dachte wenn ich denen jetzt sage das wir vor haben mit dem Taxi zu fahren würden die mich loben?

    Aber nach der Alkoholkontrolle ( 1,19 Promille) haben die mich mitgenommen.

    Ich habe natürlich keinerlei Widerstand geleistet und habe die Blutprobe über mich ergehen lassen. Wobei ich trotzdem nicht verstand wieso die so einen Aufstand machen obwohl wir mit dem Taxi fahren wollten??

    Sie berichteten uns beobachtet zu haben und zu wissen das wir mit dem Wagen nach Hause fahren wollten und sobald wir die Polizei sahen schnell in eine Parklücke gefahren sind.

    Dann haben die mich gehen gelassen. Meinen Führerschein konnten die nicht einziehen da ich den nicht dabei hatte, ich hatte ja auch nicht vor zu Fahren.

    Schließlich bekam ich einen Beschluss der beinhaltete folgendes: Ab Tag der Zustellung des Briefs ist es Ihnen untersagt ein Führerscheinpflichtiges Fzg zu führen...wegen Trunkenheit im Verkehr gemäß §§ 316, 69 Abs. 2 StGB, 111a StPO.....

    Dazu habe ich eine Beschwerde geschrieben, alles erklärt und drei Zeugen genannt (Die anderen im Auto) die unser Vorhaben bestätigen können.

    Nach einiger Zeit bekam ich einen weiteren Beschluss: Die Beschwerde des Beschuldigten wird als unbegründet verworfen, das Beschwerdevorbringen rechtfertigt keine abweichende Beurteilung. Ein Fzg im Verkehr führt auch derjenige, der nur kurze Strecken zurücklegt.

    Ok soweit sehe ich das ja ein, ich hätte mich garnicht hinters Lenkrad setzen sollen.

    Aber jetzt kam der endgültige Beschluss und der Hammer!

    Laut Beschluss darf ich 12 Monate kein Auto fahren und muss eine Geldstrafe von 1000eur zahlen wobei noch die Kosten des Verfahrens hinzu kommen...

    Jetzt meine Frage?

    Ich habe im Netz gesucht für 1,1 Promille bis 1,6 Promille ist eine Sperrfrist von 6 bis 9 Monaten vorgesehen (so wie ich gefunden habe) Die Geldstrafe sei mal so dahin gestellt zahl ich sowieso in Raten ab.

    Aber Ohne Führerschein kein Job!

    Könnt Ihr mir vielleicht helfen?

    Kann man nicht wenigstens auf die Mindeststrafe zugreifen da ich nur einige Meter gefahren bin?

    Muss ich den Führerschein neu machen danach?

    Die Aktion war am 27.02.2009 irgendwo habe ich gelesen, dass wenn die Straftat so lange her ist und dazwischen und auch generell nie Vergehen in diese Richtung vorliegen, kann man von dem Strafmaß absehen?

    Helft mir bitte denn ich weiss nicht was ich machen soll und einen Anwalt kann ich mir nicht leisten, ich weiss auch nicht ob ein Anwalt da noch was machen kann?

    Ich lege erstmal Einspruch gegen diesen Beschluss ein, denn ich wurde nicht mitten in der Straße angehalten, weder gab es einen Unfall und noch habe ich jemanden gefährdet und natürlich noch keinerlei probleme mit meinem Führerschein gehabt.

    Den ich seit August 2004 habe, bin auch keine 18 mehr sondern 28 Jahre alt.

    Und Punktestand in Flensburg war bis Heute null.

    Hab schon viel zu viel geschrieben aber ich habe hoffentlich alles genau beschrieben

    und ohne Führerschein bin ich aufgeschmissen zumindest 12 Monate????

  • Ich würde dir folgenden Rat geben. Setze ein nettes schreiben auf. In dem schreiben muss folgendes drin stehen:

    das du die Tat bedauerst

    das dir das noch nie passiert ist

    das du verdammt auf den Führerschein angewiesen bist

    das du um weniger Fahrverbot bittest

    das dies nie wieder vorkommen wird

    Sehr wahrscheinlich werden die dann nicht ganz so viel Fahrverbot geben. Jedoch das negative daran ist, du wirst mehr geld zahlen müssen. Als solches sehe ich da nicht viel Möglichkeiten. Denn selbst das fahren von wenigen Metern mit alkohol im Blut ist strafbar. Mein Rat damals wäre gewesen, den Wagen dort hin zu schieben.

    Mehr Möglichkeiten sehe ich für dich nicht. Was du bei ein höheren Geldbuße machen könntest. 1. Kredit aufnehmen oder 2. versuchen eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

    Gruß

    Torben

  • Wieviel Meter sie gefahren sind spielt keine Rolle. Es reicht schon wenn sie „nur“ selbst mit abgestelltem Motor hinterm Lenkrad sitzen. Nein, aber eine MPU ist fällig.


    Vielleicht haben sie die Möglichkeit um durch eine Nachschulung die Sperrfrist zu verkürzen. Wollen sie damit sagen das sie auch bisher keinen Anwalt hatten???Wenn ja….Geiz ist nicht immer geil,eher dumm.Sieh hier>> Beratungs-,Prozesskostenhilfe

  • Nein, bei dem Promillewert ist wird beim Erstverstoß keine MPU angeordnet.

    Weiter handelt es sich hier nicht um ein Bußgeld und ein Fahrverbot, sondern um eine Geldstrafe und den Entzug der Fahrerlaubnis.

  • Da sagt aber die Fahrerlaubnisverordnung etwas anderes.

    § 13 FeV Klärung von Eignungszweifeln bei Alkoholproblematik

    Zitat:

    Zur Vorbereitung von Entscheidungen über die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis oder über die Anordnung von Beschränkungen oder Auflagen ordnet die Fahrerlaubnisbehörde an, dass 1.ein ärztliches Gutachten (§ 11 Absatz 2 Satz 3) beizubringen ist, wenn Tatsachen die Annahme von Alkoholabhängigkeit begründen, oder

    2.ein medizinisch-psychologisches Gutachten beizubringen ist, wenn

    c)ein Fahrzeug im Straßenverkehr bei einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille (…)oder mehr geführt wurde,

    Zitat Ende.

    Hilfreich: Verkürzung der Sperrfrist

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