Trifft hier der Tatbestand der Nötigung zu?

  • Ich habe für eine, wie ich dachte, gute Freundin blöd wie ich war einen Kredit aufgenommen. 1,5 Jahre hat sie brav die monatlichen Raten bezahlt, seit einigen Monaten tut sie dies nicht mehr. Da ich nichts schriftliches habe, habe ich soweit ich weiß deshalb auch keine gesetzliche Handhabe gegen sie. Da ich dadurch natürlich finanziell jetzt große Probleme habe, ich ihr gesagt, dass wenn sie nicht die Zahlungen wieder aufnimmt ich sie bei der ARGE, die sie auch ziemlich betrügt, melde. Jetzt droht sie mir mit einer Anzeige wegen Nötigung. Trifft dies hier wirklich zu?

  • Ja.

    Zitat:

    „(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt,

    Zitat Ende.

    Quelle:§ 240 STGB Nötigung

    Ob sie sie anzeigen wird ist fraglich,denn dann müsste sie darlegen womit sie genötigt wird.

    1,5 Jahre hat sie brav die monatlichen Raten bezahlt,

    Haben sie über die Rückzahlungen Beweise?

    Wenden sie einen kleinen Trick an,vereinbaren sie geringere Raten und halten sie das schriftlich fest.

    Mahnen sie die Schuldernerin beweissicher an.(In diesem Fall mündlich mit Zeugen)

    Erwirken sie einen Mahnbescheid.

    ich sie bei der ARGE, die sie auch ziemlich betrügt, melde.

    Wenn ihre Schuldnerin Leistungen von der Arge bezieht sehe ich schwarz das sie ihr Geld wiedersehen.

  • Für die Einzahlung habe ich die Kontoauszüge, es gibt sogar Zeugen die Wissen, dass ich den Kredit für sie aufgenommen habe.

    Ich habe ihr sogar angeboten, dass sie mit irgendwas zahlt und wenn es nur 50 Euro sind, aber da kommt nichts. Ich befürchte nur, dass sie nachdem sie das Spiel mit mir gemacht hat, sich jetzt die nächsten aussucht, denn sie hat jetzt auch ein neues Auto.

    Ich denke auch dass ich hier sehr hohes Lehrgeld bezahlt habe (8000 €).

  • Wenn sie Beweise und Zeugen haben, dann beantragen sie einen gerichtlichen Mahnbescheid. Kostet etwa € 20,-


    Widerspricht sie dem nicht, beantragen sie den Vollstreckungsbescheid.


    Sollte sie dem Mahnbescheid widersprechen, dann müssen sie klagen.


    Klagen würde ich bei der Summe auf jeden Fall.


    Wenn sie einen Titel haben, dann verjährt die Forderung erst nach 30 Jahren. Ohne beträgt die Verjährungsfrist 3 Jahre.

  • Vielen Dank für diese Information, ich werde gleich mit den Zeugen Kontakt aufnehmen und hoffe, dass sie auch aussagen werden.

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