Mündlicher Vertrag wird unterschiedlich ausgelegt?

  • Mündlicher Vertrag wird unterschiedlich ausgelegt?

    Hallo liebe Community,


    Ohne es sonderlich kompliziert machen zu wollen beschreibe ich das Beziehungsgefüge des Konflikts nur grob. Ein ehemaliger Bekannter hat mir einen Gegenstand unter Wert verkauft mit der Bedingung, dass ich es ihm bei ausbleibendem Bedarf meinerseits ("wenn ich es nicht mehr haben möchte") für den selben Preis zurück verkaufe.


    Dazu:

    Ist diese Abmachung (mündlich unter Zeugen) gültig? Kann diese Art Rückverkauf überhaupt geltend gemacht werden?


    Nun, nachdem sich die privaten Verhältnisse geändert haben, wobei ich bei den Änderungen nicht involviert war (Trennung, Spaltung des Freundeskreises) wird das Objekt von dem Bekannten zurückverlangt. Ich beziehe mich aber auf die oben genannte Abmachung.

    Der Bekannte sagt nun, es habe sich um eine Verleihung mit Pfand gehandelt und nicht um einen Verkauf und sein Eigenbedarf wäre ebenfalls als Grund der Rückgabe abgemacht worden. Dies verneinen die damals anwesenden Zeugen und ich zu meinen Gunsten. Es handelte sich eindeutig um einen Verkauf mit der oben genannten angeknüpften Bedingung des Rückverkaufs.


    Gibt es hier einen rechtlichen Rahmen?

    Wurden schon mal Urteile deswegen gefällt?

    Habe ich etwas zu erwarten oder kann ich ihm den Rückverkauf ggf. dauerhaft verweigern, da persönlicher Nutzen ja sehr weit dehnbar ist?


    Versteht mich nicht falsch, ich möchte es der Person zurückgeben, sobald ich es nicht mehr benötige, mich also an den "Vertrag" halten.


    Liebe Grüße und vielen Dank im Vorfeld für die Antworten! :)

  • Ihr habt nix schriftlich gemacht, was das ganze schwieriger macht. Da mündliche Abmachungen "im schlimmsten Fall, vor Gericht" nicht gelten. Ist es schwierig zu beantworten, ich sehe das aber so, dass er es wieder haben kann und das die Abmachung so zu sagen entfällt.

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