Anspruch auf einen Teil des Hauses wenn man NICHT verheiratet ist?

  • Hallo,

    ich habe schon viel über dieses Thema gelesen. Leider waren die Beteiligten immer verheiratet. Bei mir aber sind die Umstände etwas anders?

    Mein Lebensgefährte hat sich ein Haus gekauft (Ich bin in keinem Dokument namentlich erwähnt).

    Alle 6 Montag wird von der Bank die Rate des Hauses eingezogen. Mein Lebensgefährte hat dafür ein eigenes Konto eingerichtet.

    Auf dieses Konte bezahle ich jeden Montag 200 Euro.

    Bedeutet. Jedes Jahr bezahlte auch ich einen Teil der Rate des Hauses. Gesamt: 2.400 Euro

    Meine Frage ist nun, steht mir nach der Trennung ein Teil des Hauses zu?

    Oder muss mein Lebensgefährte mir das Geld zurück bezahlen?

    Es gilt ja auch nicht als Miete. Es gibt weder einen Mietvertrag noch bezahlt er für die 200 Euro Miet-Steuern.

    Wir verdienen beide ungefähr gleich und wir sind beide dort gemeldet (Hauptwohnsitz).

    Vielen Dank für eure Hilfe.

  • Hallo, so einen Fall hatte ich selbst vor 2 Jahren. Meine Ex und ich waren 10 Jahre zusammen. Es kommt jetzt auf Ihren speziellen Fall drauf an.

    Meine Frage ist nun, steht mir nach der Trennung ein Teil des Hauses zu?

    Nein !

    Hatten Sie z.B. für Renovierungen oder Umbauten Geld bezahlt ? Das könnten Sie teilweise wieder erhalten. Müssen aber sowas lückenlos nachweisen können.

    Es gilt ja auch nicht als Miete

    Wird aber so angesehen.

    Jedes Jahr bezahlte auch ich einen Teil der Rate des Hauses. Gesamt: 2.400 Euro

    Nein ! wird als Mietzins angesehen. Immerhin hatten sie ja in dem Haus gewohnt.

    noch bezahlt er für die 200 Euro Miet-Steuern

    Das ist seine Privatsache. Könnte aber u.U. Ärger geben.

    Bei solchen Sachen hat man immer Geld verloren. Meine Sache wurde vor dem Gericht entschieden. Kurz: ich habe 15.000 Eur in den Sand gesetzt.

  • Hallo, puhh.. jetzt bin ich natürlich etwas platt..


    Ich dachte ich hätte wenigstens auf einen kleinen Teil Anspruch.


    Denn was wäre wenn der gute Mann mich in 15 Jahren vor die Tür setzt?


    Dann habe ich 36.000 Euro von seinem Haus mit abbezahlt und habe hinterher GAR NIX?


    Was kann ich tun?


    Soll ich einen Vertrag mit ihm machen, damit ich einen Teil zurück bekomme?


    Oder wie kann ich das am Besten angehen?


    Bei den Renovierungen habe ich mich bewusst rausgehalten…


    Vielen Dank für die Hilfe.


    JINY1985

  • Auf alle Fälle sehr ratsam. Aber nicht als Miete deklarieren. Sondern als Abzahlung für das Haus wo Ihnen dann anteilsmässig etwas zusteht. Holen Sie sich da, rechtlichen Rat ein. Verdammt wichtig ! Hatte ich ja am eigenen Leibe gespürt. Trennen Sie das klar von den monatlichen Kosten für die Unterhaltsbestreitung (Lebensmittel und co.). Wenn Sie vorhaben sich doch zu trennen, schreiben Sie auf, was Sie für Ihn getan haben (putzen, waschen, bügeln…..und co.). Alles Wichtig für den Richter später zwecks Zahlunsausgleich. ALso RA aufsuchen, der sowas aufsetzt. Wenn dann noch „Er“ das unterschreibt, sind Sie aus dem Schneider. Unter uns: „macht er aber nicht wenn er denken kann…. “ ) Wird auch dann was riechen. Aber Ihre Sache. Ist das nur eine Frage für die Zukunft ?

    Dazu mal was Anderes was mit dem Rechtlichen nichts zu tun hat.

    Sie leben mit Ihrem Freund zusammen in einem Haus. Haben also Platz und können sich frei bewegen. Ihr Freund kommt für die Fixkosten auf wie Heizung, Telefon mit DSL, Schornsteinfegerkosten, Wasser, Radio/TV etc. Ferner kostet eine Wartung eines Hauses einfach noch ausserplanmässiges Geld.

    Sie bezahlen ihm lediglich 200 Eur im Monat. Für was auch immer. Rechnen Sie sich mal aus was Sie an Mietwohnungen für 200 Eur im Monat mit den genannten Nebenkosten bekommen ? Vielleicht gerade eine Hundehütte…….

    Ist es nicht unfair überhaupt an solche Sachen zu denken ?

  • Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe mit ihm bereits gesprochen und er willigt ein einen Vertrag zu unterschreiben. Wenn ich einen Teil des Geldes zurückbekomme bin ich ja schon zufrieden. Das restliche Inventar ist bei uns eh getrennt. Im Falle des Falles

    Ja.. für die Zukunft. Ich habe im Leben eines gelernt.. Man lern einen Mann erst dann kennen, wenn man sich getrennt hat. Man glaubt gar nicht wie der aller Beste und tollste Mann sich in der Trennungsphase zum Arsch.. entwickeln kann. Da hab ich schon meine Erfahrung gemacht. Ich möchte mich einfach absichern falls die Beziehung scheitert…

    Mein Motto: Sicher ist Sicher…

  • Sorry, aber es fuchst mich jetzt einfach mal auf Ihren post zu Antworten. Ist zwar offtopic aber trotzdem passend zu dem Thema selbst. Klar hat jeder schon so seine Erfahrungen gemacht.

    Wie schon geschrieben leben Sie ja wie „eine Made im Speck“. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern, weil Ihr Freund für Alles rund ums Haus aufkommt. Ich weiss nicht ob Sie wissen, was effektiv eine Hausunterhaltung im Monat kostet. Von den Finanzierunmgskosten mal ganz abgesehen. Sie können dort Alles nutzen wie Sie es möchten. Wenn es kalt ist sagen Sie -jetzt mal locker gesprochen- „Eh, Freund, schmeiss mal die Heizung an, ich friere„. Ob das jetzt Geld kostet oder nicht ist Ihnen in diesem Fall sicher egal. Damit will ich nur sagen, dass Sie Ressourcen nutzen die Ihrem Freund Geld kosten. Diese Aussage gibt auch zu denken:

    Wenn Sie in Miete wohnen und im Monat beispielsweise an Kaltmiete 300 Eur bezahlen sind das im Jahr 3600 Eur. Nach Ihrem Beispiel wären das in 10 jahren 36.000 Eur. Verlangen Sie dann auch vom Vermieter dieses Geld zurück ?????? Wäre ja toll, ziehe sofort wieder in Miete……

    Ihre 200 Eur hätte ich als anteilige Nebenkosten für das Haus deklariert. Was auch fair ist. Denn Sie verbrauchen es ja auch (Wasser, Heizung, Strom, Tele/DSL usw.)

  • Also ich bin wirklich erschüttert wie man so etwas schreiben kann.

    Sie wissen NICHTS! über unser gemeinsames Leben. Ich habe NUR! von der Rate von 200 Euro gesprochen. Das ich mich selbstverständlich an ALLEN!!! Nebenkosten beteilige ist doch wohl wirklich selbstverständlich. Es geht hier in diesem Thema lediglich um die 200 Euro die ich von der Rate abbezahle.

    Vielleicht sollten Sie sich zunächst erkundigen bevor Sie mich hier als „Monster“ darstellen. Wirklich unerhört!

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