Vater stellte Unterhaltszahlungen ein

  • Hallo an Alle,

    Folgendes Problem.

    Der Vater stellte die Unterhaltszahlungen für seine beiden Töchter (die sich in Ausbildung befanden), und alleine lebten, ein. Seine Begründung: wenn sie sich nicht um ihn kümmern, dann zahlt er auch nicht mehr. Chaos, Mutter und Großeltern der Töchter zahlten alle Ausfälle seinerseits für gut 6 Monate, bis das Gericht (Kinder leben in HH, Vater in Niedersachsen) bei der älteren Tochter (Studium) entschied, er muss für sie zahlen. Bei der jüngeren Tochter (Ausbildung zur Erzieherin) hörte er nicht auf und alles ging dann vor Gericht. Beide Mädchen erhielten Prozesskostenhilfe, die genehmigt wurde. Der Vater wurde verurteilt, weiter zu zahlen, was bei dieser Ausbildung in HH sowieso klar war.

    Vater stellte Unterhaltszahlungen ein, 6 Monate kein Geld, dann Gericht und er verlor

    Nun kommt das Gericht bei der jüngeren Tochter an und will Auskunft über das Einkommen.

    Ist das rechtens ? Mit welchem Recht evtl. die Tochter und nicht der Vater, der doch an ALLEM die Schuld trägt. Die Töchter verstehen die Welt nicht mehr. Das ganze ist sowieso ein sehr langer Leidensweg und nun ist die Gerichtsverhandlung 3 Jahre her und nun das ? Könnt Ihr etwas dazu sagen ?

    Danke

  • Die Töchter haben Prozesskostenhilfe erhalten, und dann kann dieses passieren:


    Zitat:


    Die Abänderung der Prozesskostenhilfeentscheidung ist innerhalb von vier Jahren nach Abschluss des Verfahrens möglich, § 120 Abs. 4 Satz 3 ZPO. In diesem Zeitraum können die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse erneut überprüft werden. Abhängig vom Ergebnis der Überprüfung kann das Gericht die Bewilligung der Prozesskostenhilfe dahingehend abändern, dass eine Ratenzahlung oder Einmalzahlung angeordnet wird.


    Zitat Ende.


    Quelle: Wiki/Überprüfungsverfahren

  • Das bedeutet dann wohl nicht zwingend, dass die Töchter zahlen müssen, sondern nur dass der Antrag erneut geprüft wird, oder sehe ich das falsch?


    Allerdings ist es ja oft so, dass man teures Geld zahlen muss um an sein Recht zu kommen.


    Das Helferlein

  • Das war ja der Grund, warum die Tochter Geld benötigte, um die Ausbildung machen zu können. Die Tochter hat die 5 Jahre der Ausbildung ohne eine Wiederholung oder schlechten Noten durchgezogen. Die Zeit des „Nicht ZAHLENS“ von Seiten des eigenen Vaters war die Hölle. Woher Geld bekommen, wie überleben und wie, unter diesen Umständen, die Ausbildung schaffen. Wenn die Mutter und Großeltern nicht gewesen wären, dann wäre es böse ausgegangen ! Ich verstehe diese Ungerechtigkeit nicht ;-( Zum Glück musste er alles nachzahlen, dann hatte die Tochter nicht so ein schlechtes Gewissen.

    Gibt es eine Einkommensgrenze, um kein Geld zurück zahlen zu müssen ? Die Tochter bekommt seit April letzten Jahres 2400 Brutto und das bei Steuerklasse I. Bleiben 1.400 übrig. Es werden aber Gelder benötigt, um zur Arbeit zu kommen und auch zahlt die Tochter für die Rente ein.

    Habt Ihr eine Ahnung ?

    Danke !

  • Super, Danke !

    Diese Informationen sind sehr hilfreich !!

    Da erst 8 Monate Geld verdient wurde, wird es wohl auf 0 heraus kommen. Danke und trotzdem, schon wieder

    und immer wieder diesen Ärger.

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