Streit um zugesicherten Garten

  • Benutze seit 40 Jahren einen mündlich zugeteilten abgegrenzten garten-, wiese in einer Genossenschaft. Den ich allein pflege u. benutze.

    miet vertraglich habe ich 50 qm garten. ietzt wurden die zäune entfernt u. die (wiese-garten) sollen der Allgemeinheit gehören.

    Ich soll aber weiterhin die pflege innehaben. Auch habe ich ein Gerätehaus auf dem mündlich zugesagten Anteil für die pflege, daß ich entfernen muß und auf meinen 50qm garten aufstellen soll. Bitte um hilfe- danke. (linke seite zaun von der genossenschaft-rechter zaun von anderem mieter vor über 40 Jahren errichtet. also bei einzug vor 40 Jahren 2 zäune )

  • Hallo Rudi, das hört sich aber gar nicht gut an. Nur frage ich mich, ob die Drohung mit Rauswurf nicht nur heiße Luft ist. Man kann einen Mieter doch nicht einfach so vor die Tür setzen, nur weil er sich beschwert.


    Ich fühle mit die, habe gerade auch Stress mit meinem Vermieter und das macht einen total fertig.


    Da zahlt man Monat für Monat seine Miete und wenn mal was ist, muss man für sein Recht kämpfen.


    Ich hoffe deine Sache geht gut für dich aus


    LG Häschen

  • Zitat von Rudiratlos
    Jetzt droht mir dir Vermieterin mit dem Rechtsanwalt und rauswurf von der Wohnung.
    Ich habe keine Rechtschutzversicherung..und möchte gerne wissen wie ich hier am besten Vorgehe..

    So schnell geht das mit dem Rauswurf nicht.

    Sie muss sie Fristgerecht kündigen oder notfalls eine Räumungsklage einreichen.

    Man muss nicht Mitglied in einem Mieterverein sein um sein Recht zu bekommen.

    Sie können sich einen Anwalt nehmen,>> Beratungshilfe

    Auch ohne Beratungshilfe ist ein Anwalt kostengünstiger weil man bei einem Mieterverein oft 2 Jahre Mitglied sein muss bevor man wieder kündigen kann.

    Zitat von Rudiratlos
    kann ich die Vermieterin auf Schadenersatz klagen..ich wurde meiner Meinung nach arglistig getäuscht,

    Fordern sie die Vermieterin schriftlich auf die Mängel zu beseitigen.

    „Drohen“ sie ihrerseits mit Mietminderung. Hier>> Mietminderung haben sie eine Übersicht was sie wann geltend machen könnten.

    Beachten sie, Mietminderung nie ohne fachliche Beratung.

  • Nur zu ihrer Information.

    1.)Nehmen viele Vereine eine einmalige Aufnahmegebühr,€15,- bis €25,-

    2.)Die Jahresgebühr kann bis zu €80,- betragen.

    3.)Rechtsschutz muss oft extra abgeschlossen werden.

    4.)Briefe müssen extra bezahlt werden, etwa €5,- pro Brief, bei längeren kann dies bis zu €15,- kosten.

    5.)eine Mitgliedschaft muss für mindestens 24 Monate abgeschlossen werden.

    Das „erste“ Beratungshonorar bei einem Anwalt ist frei verhandelbar. Es gibt aber eine Höchstgrenze die €190,- beträgt.(§ 34 RVG Beratung)

    Ob man Beratungshilfe bekommt kann man beim Gericht erfragen.

  • Voraussetzungen zum Erhalt von Beratungshilfe

    Beratungshilfe bekommen grundsätzlich Personen, deren einzusetzendes Monatseinkommen € 15 nicht übersteigt.

    Das hier angesprochene einzusetzende Monatseinkommen berechnet sich aus dem Bruttoeinkommen des Antragstellers zzgl. anteiligen Urlaubs- und Weihnachtsgeldes.

    Abgezogen werden Steuern, Beiträge zur Sozialversicherung und weiteren angemessenen Versicherungen sowie Werbungskosten, angemessenen Unterkunftskosten und gegebenenfalls weiteren besonderen Belastungen (Kredit usw.).

    Bei Antragstellern die erwerbstätig sind darüber hinaus ein so genannter. „Erwerbstätigenbonus“ in Abzug gebracht. Außerdem bestehen für die im Haushalt des Antragstellers lebenden Personen Freibeträge, die jährlich neu definiert werden. Diese können beim örtlichen Amtsgericht erfragt werden.

    Personen, die Anspruch auf Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz haben, erfüllen in den meisten Fällen die Voraussetzungen zum Bezug von Beratungshilfe. Der Nachweis des geringen Einkommens kann hier meist durch Vorlage des entsprechenden Bescheides geführt werden.

    Quelle und noch mehr dazu:

    Beratungshilfe | Voraussetzungen f. Beratungshilfeschein

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