Urlaubsanspruch - 2 UT nehmen weil 2 Schichten arbeiten???

  • Urlaubsanspruch - 2 UT nehmen weil 2 Schichten arbeiten???

    Halli Hallo :) ,

    mein Freund arbeitet in einer Pizzeria.

    Montags hat er immer frei.

    Dienstags arbeitet er von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr.

    Mittwochs von 10.30 Uhr - 22.30 Uhr.

    Donnerstags ( aller 2 Wochen ) von 16.30 Uhr - 22.30 Uhr.

    Freitags von 10.30 Uhr - 22.30 Uhr.

    Samstags ( aller 2 Wochen ) von 16.30 Uhr - 22.30 Uhr.

    und

    Sonntags ( aller 2 Wochen ) von 10.30 Uhr - 22.30 Uhr.

    Im Vertrag steht das sein Arbeitszeit 42 Stunden pro Woche ( ohne Pausen ) betragen würde. Dabei hat er in einer Woche 35 Stunden Arbeitszeit und in der anderen Woche 63 Stunden Arbeitszeit.

    Sein Urlaubsanspruch beträgt 24 Arbeitstage auf der Basis einer 6-Tage-Woche.

    Nun möchte sein Chef das mein Freund an einem Tag an dem er von 10.30 Uhr bis 22.30 Uhr arbeitet 2 Urlaubstage nimmt wenn er Urlaub machen will, mit der Begründung das mein Freund ja schließlich auch 2 Schichten arbeiten würde. Einmal die Schicht von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr und dann noch die Schicht von 16.30 Uhr bis 22.30 Uhr.

    Wie ist in dem beschriebenen Fall die Rechtslage?

    Mit welchen Argumenten oder Paragraphen kann er sich dagegen wehren?

  • Das Urlaubsgesetz spricht von Werktagen. Und nicht von der Anzahl der gearbeiteten Stunden.

    Ihr Freund sollte dem Chef mal die Gewerbeaufsicht auf den Hals schicken.

    § 3 ArbZG Arbeitszeit der Arbeitnehmer

    Zitat:

    Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

    Zitat Ende

  • Als Werktage gelten nach der Legaldefinition des § 3 Abs. 2 BUrlG alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind. Das bedeutet, dass insbesondere auch Samstage als Urlaubstage gelten. Das BUrlG geht insoweit von einer Sechs-Tage-Woche aus.

    Wird die regelmäßige Arbeit auf weniger als 5 Tage in der Woche verteilt, wie bei Teilzeitkräften oder im Zuge der Flexibilisierung der Arbeitszeit auch bei Vollzeitbeschäftigten, so gelten dieselben Grundsätze, wobei die jeweils konkret geschuldete Stundenzahl bei der Bemessung des Urlaubsanspruchs keine Rolle spielt, da das gesetzliche Urlaubsrecht kein Stunden-, sondern nur das Tagesprinzip kennt.

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