Tod in der Sauna: zu Tode geschwitzt

Tod in der Sauna: Betreiber ist nicht verpflichtet, regelmäßig nach den Besuchern zu sehen
Eine 75-jährige Frau hatte in einer 90 Grad heißen Sauna einen Schwächeanfall erlitten, der mindestens 90 Minuten lang unentdeckt blieb – die Frau starb Monate später an den Folgen. Ihre Kinder klagten gegen die Saunabetreiberin. Hätte sie im halbstündigen Rhythmus kontrolliert, hätte die Mutter gerettet werden können.

Das Gericht hingegen nahm die Frau in Schutz: Die Sauna habe über einen Notschalter verfügt und Betreiber seien nicht verpflichtet, regelmäßige Kontrollen durchzuführen. Es sei bekannt, dass Saunagänge eine körperliche Belastung darstellen. Und Besucher könnten ihren Gesundheitszustand selbst viel besser einschätzen, als ein Betreiber dies vermag.
OLG Hamm Az: 12 U 52/12

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