GPS-Sender zur Überwachung nutzen

Die eigene Frau per GPS-Sender am Auto überwachen zu lassen verstößt gegen das Persönlichkeitsrecht
Ein Ehemann glaubte, dass seine Frau ihn betrügen würde und bat einen Privatdetektiv, dem Verdacht nachzugehen. Um die Frau zu überwachen, brachte dieser einen GPS-Sender an ihrem Auto an.

Die Richter stellten klar, dass das Vorgehen ein schwerwiegender Eingriff in das Persönlichkeitsrecht war. Lediglich bei einem berechtigten Interesse sei dies in Ausnahmen möglich. In diesem Fall aber war die Überwachungsmaßnahme übertrieben, der Privatdetektiv wurde zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
BGH Az: 1 STR 32/13



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