Vermieter: Darlehenszinsen bei Hauskauf von der Steuer absetzen

Vermieter: Darlehenszinsten bei Hauskauf von der Steuer absetzen
Sie haben über immobilienscout24.de, immonet.de, immowelt.de oder einem anderen Portal, vielleicht auch per Mundpropaganda eine neue Immobilie gefunden die zum teil selbst bewohnt, zu mindestens aber ein Teil des Hauses vermietet wird, dann können die dafür gezahlten Darlehenszinses eines Jahres als Werbungskosten abgesetzt werden.

Wer eine Immobilie kauft hat in der Regel nicht das Bargeld um das komplette Haus sofort zu bezahlen. Man kann sich schon glücklich schätzen, wenn Eigenkapital vorhanden ist. Eigenkapital kann zum Beispiel durch einen Bausparvertrag angespart werden. Eine Möglichkeit ist es auch, diesen in die Vorfinanzierung zu bringen. Was früher eine durchaus angebrachte Finanzierungsmöglichkeit war, ist heute wegen der niedrigen Darlehenszinsen aber nur noch ein kleiner Vorteil, aber eben immer noch ein Vorteil. Wer sich einmal über die Möglichkeiten eines Bausparvertrages und dessen Konditionen informieren will, kann dies kostenlos auf dem Vergleichsportal www.bausparkassen-vergleich.de – Sparen durch Vergleichen und Bausparen mit Internetbonus machen.

Beim Eigenkapital sagt man, 20 Prozent der Kaufsumme einer Immobilie sollte als eigenkapital vorhanden sein. Kostet ein Haus demnach 200.000 Euro so sollten 40.000 Euro schon mal in die Finanzierung mit einfließen. Rechnet man die Bau oder Kaufnebenkosten bei der Immobilie ein, diese liegen bei gut 10,2 Prozent der Kaufsumme, so sind die Kosten für Notar, Makler (Courtage) und der Grundbucheintragung schon mal abgedeckt. Nicht zu vergessen die Grunderwerbssteuer die oft nicht beachtet wird. Hier kommen gern noch mal fünf Prozent der Kaufsumme zusammen, was in dem Beispiel abermals 10.000 Euro wären. Von dem Eigenkapital geht schon mal die Hälfte für Nebenkosten drauf, so dass in die Finanzierung nur zwanzigtausend Euro fließen und immer noch ein Finanzierungsbedarf von 180.000 Euro bleibt.

Ein Beispiel: Mit einen Sparbeitrag von 100 Euro und der Einzahlung der Vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers ist bei der Deutsche Bank Bauspar AG ein Bauspardahrlehen von 41.000 Euro mit einem effektiven Darlehenszins von 1,66 Prozent möglich. Die Ansparzeit beträgt neun Jahre, die Tilgungsdauer sechs Jahre und vier Monate. Insgesamt werden pro Monate für Zinsen und Tilgung 287,00 Euro fällig. Der Tarif Optimo Bausparen wäre hier also genau richtig.

Aber wie schon geschrieben, ist dies nur einer der möglichen Finanzierungsbeispiele. Die Zinsen aus die während der Tilgungszeit aus diesem Bausparvertrag und die Zinsen aus dem Darlehensvertrag entstehen, können Vermieter dann als steuerlich mindernd in ihre Steuererklärung eintragen, sofern ein Teil des Hauses vermietet wird. Dies kann zum Beispiel eine Einliegerwohnung sein. Natürlich muss im Gegenzug der Mietzins als Einkommen angegeben werden, was sich aber immer noch erheblich rechnet. Zu Zeiten der Eigenheimzulage sah die Rechnung dann noch mal viel besser aus.

Bundesfinanzhofes in München Az: IX R 65/00



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