Waschstraße nicht als Abkürzung benutzen

Die Waschstraße ist für Autos gedacht und sollte nicht als Abkürzung missbraucht werden. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts Bielefeld hervor. In dem vorliegenden Fall machte es sich der Fahrer eine Autos recht einfach. Statt sein Fahrzeug in die Autowaschanlage zu stellen und neben dieser zur Ausfahrt zu gehen, kürzte er den Weg ab und lief durch die Anlage.
Dabei stürzte er weil der Boden nass und rutschig war. Nach einem Streit mit dem Betreiber der sich weigerte seinen körperlichen Schaden mit einem Geldbetrag gut zu machen, zog der erboste Fahrzeugführer vor Gericht.
Dort musste er sich belehren lassen, das es Orte gibt, die für einen Spaziergang gänzlich ungeeignet sind.

Das Gericht stellte klar:
Wer beim Autowaschen statt neben der Waschstraße durch die selbige läuft und dabei zu Fall kommt, kann vom Betreiber kein Schmerzensgeld verlangen. Hier muss der Kunde damit rechnen, dass die Halle feucht und rutschig ist.
Landgericht Bielefeld Az: 22 S 341/07



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.