Sperrzeit gilt auch für Szene-Kiosk

Ein Kiosk in der Kölner Innenstadt war zu einem beliebten Treffpunkt junger Leute geworden. Im Sommer standen nachts regelmäßig mehrere Hundert Menschen vor dem Kiosk, die Anwohner beschwerten sich wegen des Lärms. Daher wiesen die Behörden den Kioskbetreiber an, an Sonn- und Feiertagen bereits um Mitternacht zu schließen. Der Kioskbetreiber klagte dagegen und verlor.

Die Sperrzeit sei ein angemessenes Mittel, um die Anwohner vor Lärm zu schützen, so die Auffassung des Gerichts. Die Begründung: Wenn der Nachschub an Nikotin und Alkohol fehle, werden sich sehr wahrscheinlich weniger Menschen nach Mitternacht auf dem Platz aufhalten.
Verwaltungsgericht Köln Az: 1 L 492/11



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