Schmerzensgeld für falsche behandlung beim Glätten der Haare

Eine Frau wollte sich beim Friseur ihre krausen Haare glätten lassen. Allerdings waren in dem Salon keine Fachleute am Werk: Unter anderem wurde die erforderliche Lauge nicht komplett ausgespült. Die Kundin erlitt daher Verätzungen am Kopf. Sie musste sich anschließend ihre Haare komplett entfernen lassen und sechs Monate lang eine Perücke tragen.

Für diese Zeit forderte sie 5000 Euro Schmerzensgeld. Das Gericht sprach ihr immerhin 4000 Euro zu: Die Frau habe langfristig Schmerzen gehabt und sei auch psychisch durch den Verlust der Haare beeinträchtigt worden. Allerdings seien keine bleibenden Schäden geblieben.
Oberlandesgericht Bremen Az: 3 U 69/10



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