Kater verletzt: Stadt muss Kosten tragen

Eine Kleinstadt hatte einen Tierschutzverein beauftragt, Fundtiere aufzunehmen und zu versorgen. Als am zweiten Weihnachtstag ein verletzter Kater gefunden wurde, war beim Tierschutzverein jedoch niemand erreichbar. Der Finder brachte das Tier daher zum tierärztlichen Notdienst, wo es operiert wurde. Der Tierarzt forderte die Stadt auf, das Tier abholen zu lassen und die Kosten zu erstatten.

Die Stadt weigerte sich jedoch zu Unrecht. Auch wenn sie den Tierschutzverein beauftragt hatte, ist sie dennoch verpflichtet, Fundtiere aufzunehmen. Sie kann sich auch nicht darauf berufen, dass es billiger gewesen wäre, das Tier zu töten.
OVG Niedersachsen Az 11LB 267/11



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