Anzahlung bei Buchung einer Reise

Sicher haben wir uns alle schon einmal über die Anzahlung bei einer Reise geärgert. Da will man im nächsten Jahr fliegen und so einen Frühbucherrabatt einstreichen, da kommt wenige Tage später die Rechnung für den Flug mit einer hohen Anzahlung. Was machen die Reiseveranstalter eigentlich die ganze Zeit mit unserem Geld.

Das mag sich auch der Bundesgerichtshof gedacht haben und nach einer Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen die TC Touristic GmbH und die Urlaubstours GmbH und Klage des Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen TUI Deutschland die Höhe einer Vorauszahlung für die Reise auf maximal 20 Prozent gedeckelt. Fast kein Urteil vom BGH ohne Ausnahme, so auch in diesem Fall. Reiseveranstalter dürfen auch weiterhin diese Marke überschreiten, müssen die höhere Anzahlung jedoch sachlich begründen.

Im zweiten Abschnitt ging es um die prozentual gestaffelte Kosten bei Reisestornierungen. Ärgerlich wenn man keine Reiserücktrittversicherung hat, da kann schon einiges an Geld schlicht weg über den Atlantik oder wie man so schön sagt, den Bach herunter fließen. 40 Prozent bis 30 Tage vor Antritt. Danach 45 Prozent bis zu 70 Prozent ab dem sechsten Tag vor Beginn der Reise. In einem anderen Fall waren es 25 Prozent des Reisepreises bis 42 Tage vor Reisebeginn.
Laut den Richtern seien die Verbraucher durch diese pauschalen Klauseln unangemessen benachteiligt. Reiseveranstalter müssen zukünftig genau belegen, welche Gründe für die Höhe der Stornierungsgebühren zugrunde gelegt wurden.



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