Zwangsvollstreckung auf alte Adresse aus 2009 gültig trotz Ummeldung in 2008??? HILFE

Zwangsvollstreckung auf alte Adresse aus 2009 gültig trotz Ummeldung in 2008??? HILFE

Hallo,

ich habe da ein kleines Problem:

Zum 31.10.2008 kündigte ich meinen Vertrag bei der Telekom, weil ich in einen Haushalt zog, indem bereits ein Anschluss des Kabel BW vorhanden war.

Daraufhin bekam ich ein Schreiben, warum ich kündige. Ich schrieb nochmals den Grund an die Telekom und hörte nichts mehr.

November 2008 meldete ich mich in Karlsruhe um.

Peinlicherweise habe ich aber erst Oktober 2009 gesehen, das noch Rechnungen offen waren und schrieb reumütig die Telekom an.
Die nannte mir einen offenen Posten von ca 197 €.

Auf meine Frage hin, warum denn so viel, wurde mir mitgeteilt, das der Vertrag erst im Februar 2009 seitens der Telekom gekündigt wurde und demnach noch einige Monate berechnet wurden. Das fand ich nicht ganz fair und hakte nach. Man teilte mir mit dies zu prüfen.

Anfang 2010 zahlte ich den Betrag unter Vorbehalt und bekam am 24.02.2010 den Anruf der Telekom, das nun alle Forderungen erledigt seien.

Jetzt bekam ich aber einen Brief des Anwaltes RAe Seiler & Kollegen, die am 10.12.2009 einen vollstreckbaren Titel gegen mich erwirkten.

Das Problem:

1. Man nennt ca 300,00 € als Hauptforderung und man ist nicht gewillt mir eine Auftsellung zu schicken, wie sich diese zusammensetzt, da man ja schon den vollstreckbaren Titel vorliegen habe…. Die telekom schaltet auch auf Stur und meint sie könne mir keinen Ausdruck meines Kundenkontos geben, weil alles beim Anwalt liegt, wusste gar nicht das der Anwalt die Debitorenbuchhaltung macht *grml*

2. Besteht man auf die Vollstreckung, obwohl ich seit 2008 nicht mehr unter angegebener Adresse wohne. Ich weiss jedoch, das dort eine andere Frau selben Nachnamens in dem Hochhaus wohnt und alles wieder dem Postboten zum zurückschicken gegeben hat. Somit habe ich nie etwas bekommen, wo ich hätte Einspruch einlegen können. Die Anwälte bestehen also darauf, das es mein Problem sei, das ich den Brief nicht bekommen habe

Ist das fair? Ist die Vollstreckung überhaupt rechtens? Was kann ich jetzt noch tun? Ich bin leicht verzweifelt…

Dem Amtsgericht habe ich den Fall schon geschildert, aber bisher noch nichts gehört….

Ich habe nur die Hoffnung, das die Prüfung des AGs ergibt, das die Vollstreckung aufzuheben ist.

Warum ich die hege? Weil: Ende 2009 wurde mein Konto gepfändet. Zich tausend telefonate später erfuhr ich dann von Schulden, die ich nie gemacht habe auf eine Adresse, wo ich einst mit meinen Eltern wohnte. Nach Vorlage meines Einwandes und der Wohnortummeldungen, wurde die Vollstreckung aufgehoben. Glücklicherweise hatte sich das Dilemma bis dato schon teilweise aufgeklärt gehabt. Aber dennoch habe ich nun Angst, das dies wieder eintritt.

Hilfe!!!

Sollte ich mich jetzt lieber an einen Anwalt wenden? Ich habe auch eine Rechtsschutzversicherung und alle Emails mit der Telekom gespeichert…. oder kostet mich das dagegen vorgehen mehr als die forderung? (((

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Ein Kommentar zu “Zwangsvollstreckung auf alte Adresse aus 2009 gültig trotz Ummeldung in 2008??? HILFE

  1. Meike

    Um ehrlich zu sein ist es schwierig. Die Forderung ist aus 2009 und der Titel aus 2012. Das ist alles viele Jahr her. Es scheint so als wären Zustellungen unter der alten Anschrift möglich gewesen, z. B. weil der Briefkasten noch mit dem Namen beklebt war o.ä. Das ist natürlich schlecht. Der Postbote oder auch das Gericht können nicht wissen, ob man umgezogen ist oder nicht. Deshalb sollte man sich darum bemühen, dass einem Post zugestellt wird, also etwa durch einen Nachsendeauftrag oder eben auch das Entfernen der Namen an der alten Anschrift. Es dürfte besser sein zu einem Anwalt z.b. https://www.ra-wollangk.de/anwalt-fuer-inkasso/ zu gehen. Die Rechtsschutzversicherung müsste diese Kosten übernehmen.

    Reply

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