Zeitarbeitsfirma spricht Kündigung in der Probezeit, wegen Krankschreibung aus

Mein Sohn wurde bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt, Die ihn dann in einem größeren Betrieb einsetzte.

Vergangene Woche wurde er wegen einem Magen-Darm-Infekt krankgeschrieben, um eine Verbreitung des Virus´ in der Belegschaft zu vermeiden. Die Krankmeldung wurde auch sofort an die Zeitarbeitsfirma geschickt.

Er wollte gestern wieder arbeiten gehen, brach aber nach dem Aufstehen zusammen, sodass er wieder zum Arzt musste und weiter krankgeschrieben wurde.

Es stellte sich heraus, dass der vorangegangene Virus sein Kreislaufsystem derart angegriffen hat, dass er Gleichgewichtsstörungen, Augenflimmern und Tinnitus bekam, da die verordneten Medikamente nicht ausreichend gewirkt hatten.

Ich habe die Firma in der er arbeitet noch vor Arbeitsbeginn darüber informiert und selbst der Chef sagte, dass die Krankschreibung OK ist und besser, als wenn mein Sohn dort ein Risiko im Arbeitsablauf wäre.

Soweit so gut…aaber jetzt wirds grenzwertig.

In Ermangelung einer Telefonnummer der Zeitarbeitsfirma, schrieb ich gestern eine Email und teilte die Krankschreibung vorab mit.

Heute bekam ich Antwort……Text:
Guten Morgen Frau D….,

leider hat mich Ihre Email erst heute morgen erreicht.
Meldepflicht besteht beim Arbeitgeber bis spätestens 08.00 Uhr.

Ich habe Herrn D… wegen unentschuldigten Fehlens bereits gekündigt, da sich bei uns

niemand gemeldet hatte auch lag uns keine Krankmeldung vor.
Jetzt die Frage: Ist der angegebene Kündigungsgrund so rechtens? Denn…..

1. kann ich nichts dafür, wenn Die dort erst heute die Mail abgerufen haben.

2. habe ich den Chef des Betriebes in dem mein Sohn eingesetzt ist informiert.

Wohlgemerkt vor Arbeitsbeginn, da ich der Meinung bin, dass der Betrieb wo jemand arbeitet, eher wissen muss, wenn ein AN nicht kommt, wie die Zeitarbeitsfirma, Die ohnehin nicht ad hoc einen Ersatz schicken kann.

3. woher soll ich wissen, welche Bestimmungen im AV stehen? Mein Sohn war nicht ansprechbar!

4. wussten wir ja erst nach dem „Ärztemarathon“, was los ist, bzw. wie lange die Krankschreibung fortbesteht.

5. als mein Sohn wieder ansprechbar war, war es nach 8 Uhr und dann wie soll eine Krankmeldung vorliegen können, wenn sie erst nach der Zeit (8 Uhr) ausgestellt wird, zumal die Zeitarbeitsfirma in einem anderen Bundesland ist.

Noch eine Bemerkung zum Chef des Einsatzortes:

Selbst Der sagte, wenn ein AN krank ist und das auch attestiert wird, dann kann man dem AN keinen Strick draus drehen und von seiner Seite aus wäre das kein Grund meinen Sohn zu entlassen, da er mit seiner Arbeitsleistung zufrieden ist und keine Beanstandungen hat, schränkt allerdings auch ein, dass das weitere Vorgehen an der Zeitarbeitsfirma liegt.

Mir ist bekannt, dass man innerhalb der Probezeit gekündigt werden kann, sowie selber zu kündigen.

Es geht mir mehr darum, ob der in der Antwortmail angebenen Kündigungsgrund (unentschuldigtes Fehlen, nichtvorlage der Krankmeldung) haltbar ist.

Weitere Urteile und Rechtsfragen aus dieser Kategorie

   Beitrags Navigation in der Kategorie


7 Kommentare zu “Zeitarbeitsfirma spricht Kündigung in der Probezeit, wegen Krankschreibung aus

  1. Helferlein Post author

    Eine Krankmeldung muss sofort bei der Zeitarbeitsfirma eingehen. Nun spielten bei Deinem Sohn krankheitsbedingte Gegebenheiten eine Rolle. Wenn Dein Sohn einen eigenen Haushalt hätte, hätte er auch nicht „pünktlich“ anrufen können.

    1. Der AG hätte ersteinmal abmahnen müssen
    2. Die email ging pünktlich heraus. Kannst Du ja belegen (Kopie). Eine Firma MUSS täglich mehrmals täglich den Posteingang kontrollieren. Diese Frage muss sich die Fa. vom Richter gefallen lassen. Dazu gibt es auch Urteile. Eine mail wird genauso wie ein Fax bewertet.
    3. Wenn Dein Sohn jetzt etwa einenen Unfall gehabt hätte und nicht ansprechbar gewesen wäre, ist das eigentlich kein Grund zu einer Kündigung.

    Aprospos Kündigung ! Ist die fristgerecht oder oder „fristlos“ ???????? Diese Krankheit ist kein Kündigungsgrund, aber der AG kann die jederzeit aus „organisatorischen Gründen“ (kein Einsatz) abändern. Ich kenne sehr gut diese Machenschaften. Deshalb habe auch ich damals noch knapp einem Jahr diesen Job gekündigt. Wenn Dein Sohn bei der Firma am Einsatzort einen guten Job gemacht hat, soll er doch einmal anfragen, ob diese ihn nicht einstellen möchte.

    Reply
  2. Helferlein Post author

    Zuerst einmal hoffe ich dass es deinem Sohn nun besser geht, ansonsten gute Besserung.
    Da die Kündigung in der Probezeit ohne Angaben von Gründen erfolgen kann, würde der Grund dass sie wegen Verspätung der Krankschreibung erfolgte wohl leider so durchgehen.
    Das Bundesarbeitsgericht hat dazu geurteilt, eine willkürliche Kündigung in der Probezeit ist unwirksam. Allerdings kann der Arbeitgeber sagen, weil sich der Arbeitnehmer zu spät krank gemeldet hat, kann ich kein Vertrauensverhältnis aufbauen.
    Das würde als Begründung ausreichen.

    Das ganze würde anders aussehen, wenn die Probezeit vorbei wäre. Dann gilt der Grundsatz, der Arbeitnehmer hat sich unverzüglich und ohne schuldhafte Verzögerung krank zu melden. Kann man es selbst nicht und schafft man die Krankmeldung nicht früh morgens, so dürfte eine Kündigung in diesem Fall wenig Aussicht auf Erfolg haben.

    Von daher, ja der angegebene Grund ist haltbar, leider….
    Aber sicher auch vorgeschoben. Junger Mann, gleich in der Probezeit krank, der hat wohl keie Lust zu arbeiten.
    So denken die sicher und wollen sich kein „faules Ei“ ins Nest holen.

    Was könnte dein Sohn nun tun?
    Zuerst einmal muss er zum Arbeitsamt.
    Der zweite Weg sollte ihn zum Chef seines letzten Einsatzortes führen.
    Wen ner wieder gesund ist spricht ja nichts dagegen dort vorstellig zu werden.
    Der Arbeitgeber war mit seiner Arbeitsleistung zufrieden. Vielleicht geschieht ja ein Wunder und er sagt: Komm ich gebe ihm eine Chance und stelle ihn befristet ein.
    So könnte aus der Kündigung durch die Leihfirma eine befristete Festanstellung in einem Betrieb werden.

    PS: Fürs nächste mal die relevanten Kontaktdaten des Arbeitgebers notieren.
    Man wird immer unterstellen, dass ein einfacher Blick ins Telefonbuch, ein Anruf bei der Auskunft oder ein Blick auf die Webseite der Leihfirma gereicht hätte um die Telefonnummer heraus zu bekommen.

    Reply
  3. Schlappeseppel

    Hallo Roja,
    war selbst einmal kurz bei einer Zeitarbeitsfirma als Personaldisponent angestellt. Man nannte uns auch „Kameltreiber“. Der AG ist die Zeitarbeitsfirma und nicht der Einsatzort !!!

    Eine Krankmeldung muss sofort bei der Zeitarbeitsfirma eingehen. Nun spielten bei Deinem Sohn krankheitsbedingte Gegebenheiten eine Rolle. Wenn Dein Sohn einen eigenen Haushalt hätte, hätte er auch nicht „pünktlich“ anrufen können.

    1. Der AG hätte erst einmal abmahnen müssen
    2. Die email ging pünktlich heraus. Kannst Du ja belegen (Kopie). Eine Firma MUSS täglich mehrmals täglich den Posteingang kontrollieren. Diese Frage muss sich die Fa. vom Richter gefallen lassen. Dazu gibt es auch Urteile. Eine mail wird genauso wie ein Fax bewertet.
    3. Wenn Dein Sohn jetzt etwa einem Unfall gehabt hätte und nicht ansprechbar gewesen wäre, ist das eigentlich kein Grund zu einer Kündigung.

    Aprospos Kündigung ! Ist die fristgerecht oder oder „fristlos“ ???????? Diese Krankheit ist kein Kündigungsgrund, aber der AG kann die jederzeit aus „organisatorischen Gründen“ (kein Einsatz) abändern. Ich kenne sehr gut diese Machenschaften. Deshalb habe auch ich damals noch knapp einem Jahr diesen Job gekündigt. Wenn Dein Sohn bei der Firma am Einsatzort einen guten Job gemacht hat, soll er doch einmal anfragen, ob diese ihn nicht einstellen möchte.

    Teil uns mal den weiteren Verlauf der Sache mit.

    Reply
  4. Roja

    Hallo Schlappeseppel,

    vielen Dank für Deine Antwort und ich werde mal versuchen, Deine Rückfragen zu beantworten und so Licht ins Dunkel bringen.

    Eine Krankmeldung muss sofort bei der Zeitarbeitsfirma eingehen

    Für mich ist der frühere sogenannter „gelber Zettel“, die Krankmeldung und die kann man erst schicken, wenn man sie hat und es kann Keiner von mir verlangen mal eben schnell nach Bayern zu fahren (sind ja nur schlappe 433 KM!), nur damit die Zeitarbeitsfirma die Krankmeldung sofort vorliegen hat!

    Eine Firma MUSS täglich mehrmals täglich den Posteingang kontrollieren.

    Das würde ich auch so sehen. Hatte ja schon geschrieben, dass ich nichts dafür kann, wenn die Emails erst am nächsten Tag abgerufen werden.
    Allerdings gebe ich zu, dass ich die Email erst gegen Nachmittag schreiben konnte, da ich selber berufstätig bin und selbst,wenn ich sie gleich morgens geschrieben hätte, wäre es nach Deren Bestimmungen zu spät gewesen, da hier 8 Uhr Ultimo ist und wir wussten ja erst nach 9 Uhr die Diagnose, bzw. bekamen die Krankschreibung vom Arzt.

    Mal abgesehen davon, dass dem Empfänger die Absendedaten immer übermittelt werden.

    Wenn Dein Sohn einen eigenen Haushalt hätte, hätte er auch nicht „pünktlich“ anrufen können.

    Er hat einen eigenen Haushalt, zwar mit seiner Freundin, aber sie war derart überfordert mit der Situation, dass sie mich anrief und darum bat, dass ich alles Weitere übernehmen möchte. Sie konnte mir nur sozusagen im Vorbeigehen, den Schlüssel in die Hand drücken, da sie selber zur Arbeit musste.

    Wie gesagt, mein Sohn war nicht ansprechbar und lange Zeit nach der Telefonnummer der Zeitarbeitsfirma zu suchen, hatte ich nicht und er musste schnellstens zum Arzt.

    Aber da ich die Nummer des Einsatzortes kannte, habe ich wenigstens dort schnell angerufen und Bescheid gesagt und das schon bevor mein Sohn hätte anfangen müssen.

    Aber ist es von der Sache her nicht egal, ob Unfall oder unvorhersehbare Krankheitsfälle?

    Was hätte ich denn sagen sollen? Mein Sohn ist zusammengebrochen und ich melde mich später wieder???

    Die Disponenten derZeitarbeitsfirma wollen ja wohl nicht behaupten, dass sie sofort, bei der Firma in der man eingesetzt ist Bescheid sagen würden, dass er AN nicht kommt, selbst wenn sie vor dem angegebenen Zeitpunkt informiert gewesen wären!?

    Der AG hätte ersteinmal abmahnen müssen

    Das hielt man dort wohl nicht für nötig!

    Aprospos Kündigung ! Ist die fristgerecht oder oder „fristlos“ ????????

    Das ist aus der Email nicht ersichtlich, wie Du lesen kannst, da ich sie direkt aus dem Text kopiert habe.Ich denke mal, das wird erst in der schriftlichen Kündigung stehen.

    Diese Krankheit ist kein Kündigungsgrund

    Genaugenommen, keine Krankheit, die den Rest der Belegschaft nicht gefährdet, würde ich sagen.

    Aber das ist ja das fatale, „man“ hat ja nicht wegen der Krankheit, bzw. mit der Begründung gekündigt, sondern, wegen unentschuldigtem Fehlen und nichtvorlage der Krankmeldung!?

    Wenn Dein Sohn bei der Firma am Einsatzort einen guten Job gemacht hat, soll er doch einmal anfragen, ob diese ihn nicht einstellen möchte.

    Leider No Chance, da die Firma ausschließlich über Zeitarbeitsfirmen ihr Personal „bekommt“.

    Teil uns mal den weiteren Verlauf der Sache mit.

    Mach ich, versprochen, zumal ich nochmal der Zeitarbeitsfirma geschrieben habe, mit der Erklärung, warum sie nicht sofort informiert wurde, bzw. konnte.

    Nebenbei bemerkt, man kann meinem Sohn nicht unterstellen „arbeitsunwillig“ zu sein, da er gleich am nächsten Tag, nach dem telefonischen Bescheid beim Einsatzort pünklich auf der Matte stand und gleich auch noch Samstag gearbeitet hat, obwohl das bei der Firma nicht normal ist.

    Bleibt nur zu hoffen, dass die Kündigung nicht den genannten Grund enthält, sonst bekommt mein Sohn auch noch eine 3 monatige Sperre vom AA oder ggfls. KCA, was eine unzumutbare Härte darstellt.

    Dass ich nichts dafür kann, wenn dort Emails erst verspätet abgerufen werden, habe ich aber nicht mokiert gg.

    Mal abwarten, ob nochmal was kommt.
    liebe Grüße
    Roja

    Reply
  5. Schlappeseppel

    Hallo Roja,

    das was Volker geschrieben hat ist schon richtig aber ich persönlich würde das nicht so auf mir sitzen lassen. Klar ist, das der AG jederzeit kündigen kann. Gerade bei einer Zeitarbeitsfirma kann man das schnell belegen, dass kein geeigneter Einsatz für den Arbeitnehmer vorhanden ist. Kein Einsatz kostet für den AG richtiges Geld. Man strukturiert etwas in der Firma um und kommt dann zu dem Entschluss den AN aus organisatorischen Gründen zu entlassen. Du weisst jetzt was ich meine……

    Die Probezeit ist dafür da, dass der AG sich ein Bild von dem AN machen kann. Sind sie mit der Leistung nicht zufrieden kann ohne Gründe gekündigt werden, vielmehr wird der Probe-Arbeitsvertrag nicht mehr verlängert. Damit wäre dann automatisch der Vertrag erloschen.

    Hier in diesem Fall würde es um mein Recht und gegen die Willkür solcher „Kameltreiber“ gehen. Stellen wir uns mal vor, dass Dein Sohn auf dem Weg zur Arbeit einen Unfall gehabt hätte. Erst nach Stunden ist er wieder im Krankenhaus ansprechbar. Er hatte gar keine Chance gehabt seinen AG zu informieren. Man kann ihm keine Schuld vorweisen. In Deinem Fall war es fast genauso. Kein Unfall aber eine Krankheit (vielleicht ein Virus) der Deinen Sohn in eine nicht mehr ansprechbare Lage gebracht hat.

    Ich würde mit dem Berater des Arbeitsamtes sprechen. Das Vorstellen beim AA ist sowieso schnellstens angesagt. Hier gibt es entsprechende Fachleute die sich mit solchen Sachen genaustens auskennen. Wenn diese eine Chance sehen werden die Deinem Sohn helfen. Wichtig ist, dass irgendwie der Vorwurf wegen unentschuldigtem Fehlen fallen gelassen wird. Ich weiss aus meiner Praxis, dass sich gerade die Zeitarbeitsfirmen untereinander Erfahrungen über die AN austauschen. Leider ist es in der heutigen Zeit so, dass man – z.B. gerade als Produktionshelfer- nur über die Leihfirmen eine Arbeit erhalten kann. Leider traurig aber wahr. Kein Produktionsbetrieb – Beispiel Autohersteller- stellt Leute ein um die Produktionsspitzen aufzufangen. Je nach Auftragslage dauert so ein Einsatz nur bis zu paar Monaten und dann müssen diese Zeitarbeitsnehmer wieder abgezogen werden. Für den Hersteller ist das eine sehr günstige Angelegenheit. Zahlt keine Lohnnebenkosten, Krankheit oder Urlaub ist auch kein Thema. Lässt die Arbeitsleistung zu wünschen übrig, braucht dann dieser betreffende AN den nächsten Tag nicht mehr zu erscheinen. So einfach wird heute mit dem Produktionsfaktor „Mensch“ umgegangen !

    Nachtrag:

    Bei dem ganzen Vorfall stellen sich mir einige Fragen. Selbst in der heutigen Zeit ist es nicht so einfach gute Zeitarbeitnehmer (ZAN) zu bekommen und diese dann einzustellen. Wenn also ein ZAN durch Krankheit sich nicht pünktlich entschuldigen kann, obliegt es dem Disponent was er nun macht. Habe ich einen guten MA hebe ich den Finger mahne ihn ab und schicke in wieder zu seinem Einsatz. Warum ? Der Auftraggeber ist mit der Arbeitsleistung zufrieden, der ZAN kennt den Produktionsablauf und so weiter……..

    Warum also kündigen und einen neuen Mann dafür einstellen ? Wie er dann mit der Arbeit klar kommt ist ungewiss. Also seitens der Zeitarbeitsfirma ein gewisses Risiko und vor Allem darf ich einen guten Kunden nicht verärgern. Meine Frage jetzt und Hand aufs Herz… 😉

    Kam Dein Sohn mit dem Disponenten nicht klar ? Oder hat er -vielleicht ungewollt- etwas „aufgemuckt“ ?

    nach Bayern zu fahren (sind ja nur schlappe 433 KM!)

    Das ist sehr unüblich. Meistens sitzen die Zeitarbeitsfirmen um die 50 km vom Einsatzort entfernt. Du schreibst Bayern. Bedenke auch einmal dass es in Bayern die meisten Feiertage gibt. Eroiere doch einmal ob an dem Krankheitstag nicht vielleicht ein Feiertag in Bayern gewesen ist…… Das würde das „späterlesen“ der email unterstreichen.

    Reply
  6. Roja

    Guten Abend Volker und Schlappeseppel,

    @Volker, es geht meinem Sohn wieder besser, danke für die Nachfrage und den Genesungswunsch.

    zu

    Fürs nächste mal die relevanten Kontaktdaten des Arbeitgebers notieren.

    Na wollen mal hoffen, dass das nicht so schnell nochmal vorkommt…..“bibber, bibber“.

    Das Eine mal hat Muttern voll gereicht, brauch ich nicht öfter.

    Die Idee ansich ist nicht schlecht, aaber…..

    Wenn ich von allen meinen Ablegern, die Telefonnummern der Arbeitgeber „sammeln“ würde, gäbe es eine schöne Liste gg.

    Hab ja „nuuur“ 6 Kinder….lach. 5 Söhne und 1 Einzelstück, sprich Tochter……

    Tja; und der betreffende Sohn ist der Jüngste, aber auch schon 27, lebt nicht mehr bei mir und hat eine Partnerin.

    Ich werde Deine Empfehlung gern weitergeben an die, Die mit meinen Kindern zusammen leben.

    @Schlappeseppel…..

    Meine Frage jetzt und Hand aufs Herz… 😉

    Kam Dein Sohn mit dem Disponenten nicht klar ? Oder hat er -vielleicht ungewollt- etwas „aufgemuckt“ ?

    Das „aufgemuckt“ kann ich mit Bestimmtheit verneinen.

    Es scheint eher eine Art „Zickenkrieg“ innerhalb der ZAF zu sein, wofür man in meinem Sohn ein „willkommenes“ Opfer sah.

    Das Interessante ist nämlich, dass die Disponentin, die einmal in der Woche, im Betrieb vor Ort ist, auch mit der Arbeitsleistung meines Sohnes zufrieden ist, wie der Chef dort.

    Sie hätte ihm nicht gekündigt, weil sie die Woche vorher schon gesehen hat, dass es meinem Sohn nicht besonders gut geht und ihm sogar erlaubt hat früher zugehen, da er Samstags gearbeitet hat und das ist in dem Betrieb nicht nomal.

    Gekündigt hat ihm eine Disponentin, die in der „Zentrale“ in P…… sitzt.

    Sooo…und jetzt kommt das von Volker angesprochene „Wunder“, man könnte auch sagen, eine Geburtstagsüberraschung….Der Bursche wird heute 27 Jahre „alt“…

    äähh, nee, jetzt gestern, ist ja schon nach 0:00 Uhr gg

    Der Chef des Betriebes rief heute morgen Sohnemann an und meinte, er will ihn wiederhaben, trotz Kündigung und bot auch gleich eine Lösung an….wow

    Mein Sohn soll die ZAF xy anrufen, mit der der Betrieb auch zusammen arbeitet und hat sozusagen schon im Vorfeld alles abgeklärt und „angemeldet“.

    Die würden nur noch auf B….. Anruf warten…….und was soll ich sagen?

    Sohnemann soll morgen früh mit Papieren, soweit vorhanden, bei der „neuen“ ZAF sein!

    Und dann kanns/solls weitergehen.

    Naaaa…ist das Was?

    Übrigens hat er die schriftliche Kündigung noch nicht, soweit ich weiß. (deshalb Papiere soweit vorhanden).

    liebe Grüße
    Roja
    P.S.: @Schlappeseppel…..es war kein Feiertag!!!

    Reply
  7. Helferlein

    Kleiner Tipp:
    Sofern die Kündigung noch nicht da ist, dann selbst kündigen.
    Das Problem ist nämlich, kündigt der Arbeitgeber nicht schriftlich, dann kann der Sohn nur mit der gesetzlichen Kündigungsfrist seinen Arbeitsvertrag aufheben.
    Das könnte vielleicht zu Problemen mit dem neuen Arbeitgeber führen.
    Er sollte das auf jeden Fall noch mit dem neuen Arbeitgeber besprechen.
    Ansonsten, alles gute.
    Das Helferlein

    Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.