Wann spricht man von einem Onlineshop und benötige ich AGB für meinen „Onlineshop“

Guten Tag,

ich habe wie verrückt gegoogelt aber nicht das Passende gefunden, also habe ich mich hier angemeldet.

Ich versuche mich kurz zu fassen.

Ich habe eine HP, auf dieser stelle ich meine selbst genähten Sachen vor. Das Ganze mit Fotos, Text zu den Produkten und circa Preisen, keine entgültigen Preise je Produkt. Die Sachen die dort ausgestellt sind können so nicht gekauft werden. Es gibt keinen Kaufenbutton, keinen Warenkorb. Die Menschen die bei mir bestellen, bestellen individuelle Produkte die dann für den Kunden extra angefertigt werden.

Ein Gerwerbe habe ich.

Zur Sicherheit habe ich eine AGB und Widerrufsrecht eingestellt, frage mich aber ob das nötig ist, da die Menschen die abgebildeten Produkte so nicht kaufen können. Jedoch kommt aber, wenn die Kunden bestellen, dann ein Fernabsatzvertrag zu Stande, weil die Meisten dies per E-Mail oder Telefon tun.

Für Hilfe wäre ich dankbar, ich hoffe ich habe alle nötigen Infos geschrieben.

Wenn jemand direkt mal auf die HP schauen möchte, kann ich den Link gern per PN schicken.



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Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

9 thoughts on “Wann spricht man von einem Onlineshop und benötige ich AGB für meinen „Onlineshop“

  1. hallo, ja, würde mir die Site gerneinmal ansehen. Sie verkaufen Nichts und bieten nur Ihre Waren als „Beispiel“ im Shop an. Alles was Sie verkaufen ist auf den Kunden speziell zugeschnitten. Hier mal ein wichtiger Auszug aus der WRB:

    Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden…

    Ferner schreiben Sie:

    circa Preisen

    Da wäre ich vorsichtig. Schreiben Sie zum Beispiel „Dieses Produkt kostet in dieser Ausstattung………. Eur 47,11. Für Ihre Grösse bzw. Stoffauswahl erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot“.

    Die AGB würde ich mir gerne einmal durchlesen. Denken Sie an die Versandkosten. Die müssen unbedingt klar „ohne wenn und aber, rein“. Nicht nach dem Motto „Versandkosten für Lieferungen auf die deutschen Inseln, erfragen Sie bei uns“. Voll abmahnfähig ! Auch gültig für Auslandslieferungen. Denken Sie an evtl. Zölle… !
    Alles MUSS eindeutig angegeben werden.

    Ein gutes Musterbeispiel finden Sie hier: Media Markt. Angebote.

    Gehen Sie davon aus, dass das rechtlich i.O. ist. RA Steinhövel ist ja mit dem Fernabsatz sehr bewandert und leider auch Abmahn-Spezialist. Deswegen hat sich MM auch von ihm getrennt.

  2. Danke für die schnelle Antwort, ich sehe das da schon einige Fehler bei mir sind, was alleine die Versandkosten betrifft. Den Link zu meiner HP habe ich per PN geschickt.

    Viele Grüße Andrea

  3. Hallo Andrea,

    da muss Einiges gemacht werden. Möchte hier nicht Näher darauf eingehen. Würde den Rahmen sprengen, da ja die meisten user hier im rechtlichen Sinne „Verbraucher“ sind. Auch eine PN wäre ein Aufwand, wo in meinem Forum für Shopbetreiber diese Punkte mehr als behandelt wurden.

    Diesbezüglich erhälst Du gleich eine PN. Wer Shopbetreiber ist und sich kundig machen will, kann sich in meinem Forum: Portal • SU-Forum – Support Forum für Shop Umsteiger gerne anmelden.

    Wir akzeptieren aber nur reale email-Adressen. Also nichts mit gmx, yahoo und co.

    PS
    Vorab, da wichtig,

    A.B Punkt 10, letzten Satz sofort löschen. Versandkosten letzter Satz ebenfalls sofort löschen. Der Rest dann wie gemailt.

  4. Ich denke sie haben ein Gewerbe angemeldet.
    Sie schreiben im Impressum Angaben gemaß § 5 TMG
    Da sie etwas verkaufen sind sie steuerpflichtig und da es sich um vermutlich Kleingewerbe handelt
    müsste z.B. folgender Hinweis rein.
    Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gemäß § 19 UStG erheben wir keine Umsatzsteuer und weisen diese daher auch nicht aus.

    Da das Thema zu komplex ist und sie fachlichen Rat brauchen denke ich das eine Beratung bei ihrer zuständigen IHK der beste Weg ist.

  5. Natürlich muss dieser Hinweis unmittelbar an jeden Preis stehen. Damit wäre auch nach dem §1 der PAngV genüge getan. Im Impressum muss nur eine UStID oder eine Wirtschafts-Identifikationsnummer stehen, falls vorhanden.

    Wenn Sie auch von handmadebysweet den url-Link erhalten haben, haben Sie sicher gemerkt, dass da noch sehr viel geändert werden muss. Sie ist dabei. Dieser genannte Punkt ist bereits in der pipeline.

    Selbstverständlich sollte dann, wenn das Nötigste geändert wurde, diese Seite von einem Fachmann unbedingt gecheckt werden.

  6. …….. hatten wir auch vorgeschlagen !

    Viele von uns sind Trusted Shops zertifiziert (ja, mein neuer shop wird es bald auch wieder) und können hier ersteinmal mit den TS Vorgaben helfen. Dann ein letztes check-up von einem Fachmann wird dann schneller gehen und auch günstiger werden. Immerhin wissen Sie ja auch das Prof. Dr. Hoeren und der TS Justiziar Dr. Carsten Föhlisch keine Unbekannten sind, die das TS-Handbuch (mit Mustertexten) geschrieben haben. Ausserdem beschäftigen wir uns schon Alle im meinem Forum seit mind. 6 Jahren mit Shops und deren rechtlichen Gegebenheiten, wie Sie z.B. mit dem Thema Abzocke.

  7. @Immorb, wenn man nebenbei noch in seinem Hauptberuf arbeiten geht um seine Selbstständigkeit zu fianzieren, dann kann man sich keinen Anwalt ect. leisten. Ich weiß ich weiß und du hast recht, dass man da nicht blindlinks in eineFalle tappen sollte, da eine Abmahnung am Ende viel teurer kommt.

    Ich habe allerdings jetzt den Händlerbund gefunden und werde meinen Shop darüber prüfen lassen. Ich bin aber der Meinung, dass es immer besser ist, wenn man schon etwas vorweisen kann. Die sollen ja beim Anblick meiner HP nicht das große Lachen bekommen. Und wenn du jetzt guckst, dann siehst du das ich auf dem besten Weg bin. Vieles wurde schon geändert dank der Hilfe von Schlappeseppel. Ich bin ganz zuversichtlich schon bald eine gut funktionierende HP mit „gutem Gefühl“ zu haben.

    Viele Grüße Andrea

  8. Werde mal versuchen den o.g. post etwas zu durchleuchten. Will hier ja eigentlich den usern Tipps geben und mich nicht laufend rechtfertigen.

    Ich habe allerdings jetzt den Händlerbund gefunden und werde meinen Shop darüber prüfen lassen.
    ——
    Was hilft es ihnen wenn sie die AGB später doch durch einen Fachmann geprüft werden muß?

    Diese AGB werden von einem Fachanwalt erstellt, der auch -weil er es ja muss- für eine evtl. Abmahnung aufkommt.

    Warum sollte man AGB haben:

    Das Gesetz schreibt keine AGB vor. Aber jedoch im Fernabsatz „wichtige“ Kundeninformationen. Da es wiederkehrende Infos sind, fasst man das üblicherweise in eine AGB zusammen.

    Der Gesetzgeber schreibt nur das Impressum und die Widerrufsbelehrung vor.

    ??? Der Kunde muss neben dem Impressum und der Widerrufsbelehrung über den Vertragsschluss informiert werden, die doppelte 40 Euro Klausel und noch paar Feinheiten mehr. Kann man im Onlinehandel Alles als eigenen Punkt unter „Kundeninformationen“ aufführen. Blickt keiner mehr durch. Selbst Tante „Olga“ weiss mit 65 Jahren auch schon, was eine AGB ist. Jeder Zertifizierer rät auch dazu. Sind die Alle auf dem Holzweg ???

    Zum „Händlerbund“,von einer handvoll „Experten“,zumal man sich anmelden muß,erwarte ich nicht viel.

    Das ist wohl ein Scherz ? Dann dürfte z.B. von den 6 Experten -nach dieser Aussage- in München auch nicht viel zu erwarten sein !!! Handvoll heisst beim Händlerbund 7.000 zertifizierte shops !

    Da gibt es bessere Portale.

    Die würden uns mal interessieren ?

    Es ist eine Unsitte das Mitglieder andere Mitglieder auffordern sich in anderen Foren anzumelden.

    Vornweg. Hier habe ich aus Gründen -die gleich folgen- das erwähnte Forum genannt. Ob das Jemand direkt macht oder mit einem Link in der Signatur versteckt, ist doch irgendwo egal !

    Zur Sicherheit der user sollte das Rechtliche in KEINEM öffentlichen Forum analysiert werden. Nach einer halben Stunde hat das z.B. Google indiziert und Jeder Abmahner weiss dann, was er zu tun hat. Dann wäre es besser gewesen, wenn die userin hier überhaupt nicht gepostet hätte. Deshalb mein link.

    Aber jetzt hier einen Vorschlag an unseren Admin. Es wäre vielleicht sinnvoll noch einen Forumspunkt z.B. „Onlinehändler“ aufzumachen wo nur Gewerbetreibende Zugriff mit einem PW haben. Dieser Forumspunkt sollte nach aussen (SUMA) geschützt sein. Dann kann man solche Punkte reines Gewissens erörtern. PW, deshalb, weil Händler untereinander Punkte klären wollen, die ein „Verbraucher“ ersteinmal nicht zu wissen braucht.

    …jetzt kommt sicher wieder Etwas……

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