Verweigerung ärztliches Attest

Hallo,
ich wurde vom Jobcenter aufgefordert, neben einer normalen AU ein qual. Attest einzureichen, aus dem sich meine Terminunfähigkeit ergibt.
Es stand ein konkreter Termin an.

Am WE zuvor war ich in der Notaufnahme, weil ich die Schmerzen meiner Blasenentzündung nicht mehr aushielt. Ich bekam ein Antibiotikumrezept. Dieses konnte ich nicht einlösen, weil ich überraschend eine Notdienst-Apoth. Gebühr zahlen sollte und nicht konnte…

Montags ging ich zum Hausarzt, bat um ein qualifiziertes Attest, weil ich 3-4 Tage später den Termin hatte.
Er meinte, dann sei die Blasenentzündung sehr wahrsch. behoben.
Ich erklärte ihm, dass es mir um den zu erwartenden Durchfall wg. des Antibiotikums ginge. Immerhin hätte ich seit einer Hamorrhidal-OP eine Stuhlhalteschwäche – und sehr häufigen Stuhlgang…

Der meinte, ich solle hingehen u. im Büro „alles vollscheißen.“

Ich war entsetzt!!!

Just am Tage des Termins begann der Durchfall. Immerhin kann das eine Mitbewohnerin bezeugen.

Wegen fehlendem Attest kann mich nun eine Sanktion durch das JC treffen.
Ich beginne, mich zu fragen, ob eine Klage gegen den Arzt Sinn macht.
Mir ist klar, dass ich mir dann einen neuen suchen muss – was sehr schwierig sein würde.

Einen Zeugen für den Vorfall habe ich nicht. Aber immerhin einen Zeugen vom Hörensagen, denn ich berichtete alles schockiert meiner Mitbewohnerin.



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