Studium: Trotz Zulassungsbestätigung darf er nicht studieren?! Dürfen die das?!

Hallo, ich hoffe hier kann mir irgendwer helfen. Ich verzweifel so langsam, da ich eine Möglichkeit suche wie mein Freund doch noch sein Studium zum WS09/10 beginnen kann. Folgendes Problem: Mein Freund hat die 11. Klasse nach dem 2. Halbjahr abgebrochen um eine Ausbildung zum Glaser in Düsseldorf zu beginnen. Diese hat er vorzeitig als Klassenbester abgeschlossen. Nun könnte er “theoretisch“ nach einem Jahr Berufserfahrung im Land NRW, Hamburg, usw. ein Fachhochschulstudium beginnen. Damit hätte er die Zulassungsvorraussetzungen erfüllt um ein FACHBEZOGENES Studium zu beginnen.

So jetzt ist der Beruf des Glasers nun mal kein alltäglicher Beruf und deshalb ist das Studienangebot nur sehr begrenzt.

Er hat sich für das Studium Ing. für Werkstofftechnik Glas Keramik Bindemittel in Koblenz ( RheinlandPfalz) entschieden. Dort gelten aber andere Zulassungsvoraussetzungen ( 2 Jahre Berufserfahrung nach der Ausbildung – und dann nur ein Studium unter Vorbehalt sprich 4 Probesemester)

Er würde ja gern in NRW bleiben und hier sein Studium beginnen doch hier wird das Studium nirgends angeboten außer in Bayern(wo wiederum die gleichen Regelungen gelten wie in RheinlandPfalz)

Gibt es in solchen Fällen (begrenztes Angebot von Studienfächern in verschiedenen Bundesländern) gesonderte Regelungen?
Dazu kommt noch eine rechtliche Frage:

Er hat sich im Februar diesen Jahres in der Uni Koblenz eingeschrieben für diesen Studiengang samt Lebenslauf, Zeugnissen usw.
Anschließend eine ZULASSUNGSBESTÄTIGUNG der Uni erhalten in der steht: “Hiermit bestätigen wir Ihnen die Zulassung zum Studium Ing. für blabla….es fehlen noch folgende Unterlagen: Überweisung der Studiengebühren etc, Nachweis der Krankenversicherung…. Bitte seien sie am x. 10.09 um 10h in Hörsaal 1“

Daraus verstehen wir, dass er bereits an der Uni angenommen ist etc. Um natürlich alle Fristen einzuhalten muss er 3 Monate fristgerecht seine Wohnung kündigen und auch sein bestehendes Arbeitsverhältnis (und in der Branche etwas neues zu finden wird sehr schwer).

Gekündigt wurde alles fristgerecht. Jetzt nur noch bis Oktober warten dann geht das Studium los. Denkste!

Am 15.07 (übrigens auch der Tag an dem die Frist zur Einschreibung endet) erhält er eine Email in der steht dass er laut §65 HochSchG von Rheinlandpfalz nicht zur Aufnahme des Studiums berechtigt ist.

MEINE FRAGE: DÜRFEN DIE DAS SO EINFACH? erst ne Zulassungsbestätigung schicken und dann absagen nach 3 Monaten?! Haben die das vorher nicht ausgiebig geprüft?! Das ist für ihn total existenzgefährdend jetzt arbeitslos und bald auch noch obdachlos zu sein…

Gibt es da irgendwelche rechtlichen Schritte die man einleiten kann? An wen muss man sich bei solchen Dingen wenden? Wer ist überhaupt im Recht? Kennt sich wer mit dem HochSchG von Rheinlandpfalz aus?

Fragen über Fragen….Bitte bitte helft mir!

Ich danke herzlichst für jede Antwort und verbleibe mit

freundlichen Grüßen



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