Schuldanerkenntnis durch Zahlung?

Guten Tag liebe Community,

vor ungefähr einem Monat war ich mit meinem Auto unterwegs. Da die Straße, in die ich einbog, gesperrt war, musste ich wenden und kam aus diesem Grund mit meinen Vorderreifen auf den in die Straße integrierten (gestrichelte Linie) Fahrradweg. Hinter mir, ca. 5 Meter von meinem Auto entfernt, stürzte eine Fahrradfahrerin.

Ich stieg aus und fragte sie, ob sie verletzt sei, was sie verneinte. Sie habe sich wohl erschrocken, dass ich „einfach so wenden würde“. Sie regte sich noch ziemlich darüber auf, dass es ja noch ein paar Verkehrsregeln gäbe etc, dann wollte sie weiterfahren. Als ich in mein Auto steigen wollte kam sie jedoch noch einmal zu mir, da ihr Fahrrad angeblich verbogen sei. Ich bot ihr an die Rechnung zu zahlen (ich hatte noch nie einen Unfall und wusste nicht wirklich was ich tun sollte) und gab ihr meine Kontaktdaten.

Nach einer SMS, in der sie mir von ihren schlimmen blauen Flecken berichtete, erhielt ich heute die Rechnung für die Fahrradreparatur in Höhe von 70 €. In dem Brief hierzu schrieb die Fahrradfahrerin: „Meine Blutergüsse sind immernoch schmerzhaft und nicht vollständig abgeklungen“.

Deswegen meine Frage: Kann die besagte Fahrradfahrerin im Nachhinein noch mehr Geld von mir verlangen? Ich würde ihr die 70 Euro aus Gefälligkeit zahlen (um ehrlich zu sein aus dem Grund, dass ich mit dem Vorfall einfach schnell abschließen möchte), möchte hiermit jedoch keine Schuld eingestehen, da ihr Sturz eigentlich nicht in Verbindung mit meinem Auto stand. Ich mache mir jedoch nach solchen Formulierungen Gedanken, dass sie sich eventuell noch weitere Entschädigungen offen halten möchte.



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