Reiserücktritt wegen privater Ereignisse

Ich habe ein Reiseangebot gebucht und 2 Wochen später versucht aufgrund eines Privaten Ereignisses die Reise um einen Tag zu verlegen, das ging laut dem Reisebüros wegen dem Angebot nicht. Jetzt suche ich nach Möglichkeiten ganz von der Reise zurückzutreten, und die Kosten zurückerstattet zu bekommen. Was habe ich für Möglichkeiten?


Antworten auf diese Rechtsfrage

Wichtig ist der Zeitpunkt der Reise. Viele Reiseverträge sind mit einer Rücktrittsgebühr zwischen 10 und 20 Prozent des Reisepreises auflösbar, solange noch mindestens 30 Tage bis zum Reiseantritt liegen. Leider gibt es mittlerweile Angebote im Markt, die von vornherein 40 bis 70 Prozent Rücktrittsgebühren fordern, auch bei spätem Reiseantritt. Was kann man sonst noch tun: Umbuchen – meist kostengünstiger – auf einen anderen Termin.
Verstehe nicht, warum das Verschieben auf einen anderen Tag,
zumindest gegen Gebühren, nicht gehen soll. Kann natürlich sein,

daß der Veranstalter den Flug fest eingebucht hat, aber dann sollte er die Kosten für die Flugumbuchung (Hotelbuchung dürfte nicht das Problem sein) mal benennen. Notfalls nach Absprache Buchung stehenlassen und selber einen Hinflug 1 Tag später organisieren.
Nach aktueller Rechtssprechung gilt ein nicht angetretener Hinflug
nicht als Stornierung des Vertrages. Aber Vorsicht, das sehen
Reiseveranstalter anders und stornieren gleich den Rückflug !

Seine Reise an jemand anderen abtreten, so daß keine Rücktrittsgebühren, sondern nur Umbuchungsgebühren entstehen. Seine Reise online weiterverkaufen, bspw. über stornopool

Prüfen, ob eine vielleicht abgeschlossene Reiserücktrittskosten-Versicherung bei privaten Ereignissen, z.B. Arbeitslosigkeit oder
Stellenwechsel, die Kosten ganz oder teilweise übernimmt.



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.