Onlineshop fordert Geld trotz direktem Widerruf

Hallo,

wenn ich bei einem Onlineshop etwas bestelle und direkt (keine 10 Minuten später) per Mail widerrufen würde,
dürften die dann eine Bearbeitungsgebühr von ca. 10€ nehme,n wenn die sich auf folgenden Text beziehen würden:

Widerrufsfolgen:
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben.

Wäre das Rechtens, obwohl der Widerruf direkt ausgeführt worden ist?

Danke für die Hilfe!



AnwaltOnline | Frag einen Anwalt

Ihre Rechtsfrage einem Anwalt stellen. Sie haben eine Rechtsfrage und möchten diese gern einem Anwalt vorstellen? Wir haben die Lösung für Sie.
In Kooperation mit AnwaltOnline können Sie über dieses Formular Ihre Rechtsfrage direkt an einen Anwalt senden. 

Ihr AnwaltOnline – Anwalt sagt Ihnen vorher, was Ihre Beratung kosten würde. Anders als bei anderen Anbietern können Sie Ihre Frage kostenlos und unverbindlich stellen – es fallen keinerlei Einstellgebühren an. Wenn Sie die Kosten nicht übernehmen wollen, sagen Sie einfach Bescheid. Auch wenn wir nichts mehr von Ihnen hören, kommt kein Auftrag zustande und fallen keine Kosten an. Vielmehr wird die Beauftragung erst wirksam, wenn Sie sich hierfür entscheiden und die veranschlagten Kosten überweisen. Bei AnwaltOnline haben Sie die volle Kostenkontrolle.





Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

One thought on “Onlineshop fordert Geld trotz direktem Widerruf

  1. Hallo,

    bei solchen Händlern kauft man Nichts mehr. Vornweg soll lt. Gesetz der Verbraucher so gestellt werden als wäre der Kauf nie zustande gekommen. Das mit der Bearbeitungsgebühr ist schon mehr als frech ! Darf der Händler NICHT nehmen.

    Das was jetzt Du gemacht hast, nennt man einen „konkludenten“ Widerruf. Gleichzusetzen wie ein normaler 14 tätige Widerruf halt eben nur sofort, ohne dass die Ware versandt wurde.

    Ausserdem hat bei Dir nie das Widerrufsrecht angefangen zu laufen. Warum ?

    Es heisst in der WRB:

    Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger …

    Also dem Händler mal derbe auf die Füsse klopfen. Bei Fragen ruhig hier posten.

    Hast Du den Vertrag „richtig“ widerrufen ? Also Beispiel: „Hiermit widerrufe ich den Vertrag…….“ Oder hast Du das irgendwie Anders formuliert ?

    Nachtrag…

    immer wieder versuchen Anbieter die Verbraucher über den Tisch zu ziehen. Hier einmal ein aktueller Beitrag um Parallelen zu ziehen:

    Verbraucherzentrale wirft Partnervermittlung Parship Abzocke vor – SPIEGEL ONLINE

    Hier geht es genau um den Wertersatz, also um den Aufwand einer Vermittlung (das macht aber heute Alles ein PC….. . Mehr als eine Grauzone. Bleibt zu hoffen, wie nun das Gericht entscheidet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.