Netbook gekauft – nach Reparatur wieder defekt – Verkäufer verweigert Reparatur

Hallo zusammen,

im Oktober 2010 habe ich ein Netbook in einem Onlineshop gekauft. Kaufpreis 130 €. Im Mai diesen Jahres liess es sich nicht mehr aufladen. Daraufhin habe ich es an den Händler eingeschickt (das sollte ich auf meine Kosten tun). Das Gerät kam nach ca. 4 Wochen wieder zurück. Es ließ sich dann wieder laden, aber dafür war ein anderes Betriebssystem aufgespielt, das nicht funktionierte, außerdem fehlte das Ladegerät. Also Gerät wieder (auf meine Kosten) eingeschickt. Lapidare Antwort des Händlers: Ups, Ladegerät vergessen. Betriebssystem hat er „aus Kulanz“ ne aufgespielt. Wenn das nicht funktioniert, wäre ich selbst Schuld, ich hätte es vorher sichern sollen. (Es handelt sich hier um ein NEtbook, welches ein vorinstalliertes BS auf einem internen Flash-Speicher hat.)

Nachdem ich das Gerät wieder zu Hause hatte, habe ich einen Reset auf die Werkseinstellungen durchgeführt. Danach funktionierte das BS. Dann trat folgender Defekt auf: Die internen Lautsprecher funktionierten nicht mehr, sehrwohl aber der Kopfhörer-Ausgang. Nach ein bißchen rumprobieren stellte ich fest, dass, wenn ich eine bestimmte Stelle am Gehäuse in der Nähe des Kopfhörerausgangs drücke, funktionieren die Lautsprecher, lasse ich los, sind sie wieder aus. Genau diesen Sachverhalt teilte ich dem Verkäufer mit.

Daraufhin bekam ich eine Mail, dass ich mir das Betriebssystem neu runterladen sollte, weil da neue Treiber dabei sind!!!!

Ich schrieb ihm nochmal, das wohl ein Wackelkontakt die Ursache ist. Darauf schrieb er dann, ich könne das Gerät zurückschicken und ein anderes bekommen. Da aber mein Gerät nicht mehr im Programm wäre, könne ich nur ein anderes Modell nehmen, müsse aber 34€ Aufpreis bezahlen. Alternativ könnte ich den jetzigen Verkaufspreis des Gerätes in Höhe von 69 € erstattet bekommen.

Ist das alles rechtens? Was kann ich machen?



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