Muss ein Gerichtsvollzieher Forderungen darlegen?

Muss ein Gerichtsvollzieher Forderungen darlegen?

Hallöchen an Alle, besonders an die, Die es wissen könnten

Folgender Sachverhalt:

Ein Amt stellt Forderungen aus dem Jahr 2013 und übergibt Dies dem Gerichtsvollzieher.
Der wiederum übergibt eine Zahlungsaufforderung, die höher ist, als die vom Amt geforderte Summe.

Mit dem Gerichtsvollzieher wurde Ratenzahlung vereinbart, die auch ab seiner Einwilligung eingehalten wurde.

Die geforderte Summe, war so hoch, dass die Ratenzahlung sich bis zum März 15 ersteckte und der volle Betrag, den der Gerichtvollzieher per Zahlungsaufforderung übergab, mit der letzten Zahlung eigentlich erledigt gewesen wäre.

Eine Anfrage im Januar beim Gerichtsvollzieher, ob denn der mir bekannte Restbetrag stimmt, wurde von ihm im Februar derart beantwortet, „es würden nach seinem derzeitigen Wissensstand über 100 € fehlen“ und mit evtl. Gebühren, bzw. ich hätte möglicherweise eine Rate zuviel als bezahlt gerechnet, begründet.

Da ich mir sicher bin und belegen kann! das ich bis auf einen Betrag unter 100 €, bis einschließlich Januar alles bezahlt habe, schickte ich ihm eine genaue Auflistung meiner Überweisungen mit Datum und eine die Auflistung der einzelnen Forderungen vom Amt. Die ja wie schon wie erwähnt in der Gesamtforderung niedriger ist, als der vom Gerichtvollzieher geforderte.

Auf dieses Schreiben reagierte oder dementierte er nicht mehr. Bzw. ich bekam eine automatisch generierte Email, dass er derzeit nicht anwesend wäre…allerdings wurde hier ein Zeitraum aus 2014 genannt

Da von ihm oder seiner Vertretung kein Dementi kam, bin ich davon ausgegangen, dass er sich verrechnet oder den Überblick verloren hat und habe den mir bekannten Restbetrag (März 15) überwiesen.

Jetzt nach über 3 Monaten!!! fragt er an, wann denn die Ratenzahlungen weitergehen würden und benennt noch eine weitere Forderung aus 2015! dem AZ nach, von der ich nichts weiß und zudem nochmal höher ist, als der von ihm geforderte Betrag, als der benannte aus Februar.

Daraufhin habe ich ihn angeschrieben und gefragt, was oder für was die weitere Forderung aus 2015 sein soll….

Muss er das belegen oder können Gerichtsvollzieher, ohne Nachweis, verlangen was sie wollen?

Ich muss dazu noch sagen, dass die Forderungen vom Amt/Gerichtsvollzieher nicht von mir verursacht wurden, ich habe die Raten nur bezahlt, da der Schuldner arbeitslos war.

Jetzt kommt ein weiteres größeres Problem für den Schuldner, bzw. die Frage, da er aufgrund seiner langen Arbeitslosigkeit Privatinsolvenz beantragt hat, weil er sonst nie von seinen Schulden runterkommt , diese auch kürzlich genehmigt wurde und jetzt ist die bange Frage….

Kann der Gerichtsvollzieher ihm diese Chance eines Neuanfangs kaputtmachen, wegen der angeblichen, nicht belegten neuen „Restforderung, obwohl die mir bekannte Gesamtforderung beglichen war vor Beantragung und Genehmigung der Privatinsolvenz oder kann es Probleme geben, weil der Gerichtvollzieher nicht in der Gläubigeraufstellung aufgeführt ist, da bis zur Insolvenzbeantragung seine Forderung, bis auf den jetzt plötzlich nachgeforderten Betrag, beglichen ist.

Kann da was „gerettet“ werden, wenn jetzt schnell noch stillschweigend von mir, nicht vom Schuldner, der angeforderte Betrag überwiesen wird???

Unabhängig meiner Bitte zu belegen, für was die neue Forderung ist?



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