Müssen Krankenkassen alles zahlen?

Hallo,

kenne mich mit der Rechtslage überhaupt nicht aus. Wie verhält es sich, wenn man z.B. unter Impotenz, Inkontinenz oder chronischen Gliederschmerzen leidet, (welche allesamt wohl psychische Gründe haben)? Die also auch erst mit der Zeit entstanden sind, es also keinen speziellen Unfall oder ähnliches gab, der direkt Schuld an dieser Misere wäre. Müsste mir meine Krankenkasse für all diese Dinge Schmerzensgeld oder so zahlen? Wenn ja, wieviel dürfte das jeweils in etwa sein? Und was genau müsste ich noch tun, da ich ja wahrscheinlich beweisen müsste, dass ich unter den angegebenen Krankheiten leide? Und spielt dabei mein Alter eine Rolle? Also würde es bei einem 50-jährigen als „weniger schlimm“ angesehen werden als bei einem 20-jährigen?

Würde mich wahnsinnig über eine möglichst schnelle, kompetente Antwort freuen, da mir bisher keiner so wirklich weiterhelfen konnte. MfG



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2 thoughts on “Müssen Krankenkassen alles zahlen?

  1. Die Frage ist: Hast Du eine solche Unfallversicherung? Das ist ja das Gute an einer Unfallversicherung. Zunächst einmal kommt die für die Kosten auf. Sollte sich ein Fremdverschulden herausstellen, wird sich Deine Versicherung mit dem Schädiger oder dessen Haftpflichtversicherung arrangieren. Sollte Dir allerdings eine vorsätzliche Körperverstümmelung oder -beeinträchtigung nachgewiesen werden, wirst Du der Dumme sein.

  2. ok, danke erstmal.
    klar ist mir soweit, dass ich normalerweise entschädigt werde, wenn fremdverschulden vorliegt, sowie, dass ich nicht entschädigt werde, wenn ich den unfall vorsätzlich selbst verursacht habe.

    noch nicht ganz klar ist mir jedoch, wie es sich bei dem fall verhält, wo ich den unfall zwar selbst verschulde (jedoch ohne vorsatz) oder aber ein „fremdverschulden“ z.b. in form einer starken windböe (also kein menschliches verschulden), die mich vom rad holt, vorliegt.

    und noch ne andere sache, die mich beschäftigt: angenommen, ich bin vor gericht und verklage „person a“. ich bringe dabei argumente hervor, die das gericht als unglaubwürdig abtut (z.b. hält man meine aussage, dass ich zur „tatzeit x“ am „ort y“ war, aus welchen gründen auch immer, für eine lüge) und weist meine klage ab. wenn es nun in einem ganz anderen fall zufälligerweise um genau denselben tag und exakt dieselbe uhrzeit wie im ersteren fall geht und ich behaupte diesmal NICHT, dass ich zur „tatzeit x“ am „ort y“ war, darf ich dann „problemlos“ davon berichten, dass ich in wirklichkeit am „ort z“ war? „problemlos“ insofern, als dass es durch den 1. gerichtsfall nun als offiziell gilt, dass ich nicht am „ort y“ war und ich somit jetzt einfach was anderes behaupten könnte? oder aber ist es vielmehr so, dass das gericht nun argumentiert, ich könne/dürfe nicht den „ort z“ nennen, weil ich ja ursprünglich meinte, ich war am „ort y“?

    vermutlich versteht kein mensch, wie ich das meine, aber vielleicht ja doch.

    noch eine vorerst letzte sache zum deutschen gesetz (glaube die antwort zwar zu kennen, aber mein leben würde ich nicht drauf verwetten): darf ich über jemanden dinge verbreiten, die ihm schädigen (könnten), wenn ich sie nicht beweisen kann, er jedoch ebensowenig das gegenteil beweisen kann?

    mfg

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