Mit dem Hund Unfall

Mit dem Hund Unfall

Hallo,

ich weiss nicht ob ich hier richtig bin. Ich war mir Unsicher und poste meinen Beitrag deshalb hier. Ich hoffe es ist ok.

Ich bin vor einer Woche mit dem Hund meiner besten Freundin und Mitbewohnerin unterwegs gewesen. Es ist ein Rüde, und Bodercollimix. Er hatt keine Leine um und an dem Ort, wo wir waren ist auch kein Leinenzwang. Wir waren gerade vor einer Wiese angekommen und so begann ich mit dem Spielent. Ich habe ein Spielzeug geworfen und er hat es zurück gebracht usw. Dann kam eine Joggerin, ich sah sie und dachte mir das schaffe ich locker, da er immer schon, wenn ich nur das Spielzeug hoch halte schon los läuft. Komischerweise lief er aber nicht gleich los, er lief auch nicht gerade aus, sondern machte einen riesen Bogen. Dabei lief er an der Joggerin vorbei und sie fiel und brach sich das Knie. Die Joggerin sagte mir später, dass sie den Hund gesehen hatte und kurz mit dem Gedanken gespielt hat, anders herum zu laufen. Was vielleicht seine komische Reaktion erklärt. Jedenfalls, habe ich die gute Frau nach Hause begleitet, ihr meine Adresse, Name usw gegeben. Nach 2 CT’s und einmal Röntgen wurde festgestellt, dass das Knie gebrochen ist und sie wurde für 8 Wochen krank geschrieben. Op ist zum Glück nicht nötig. Ich rief mehrmals an verschiedenen Tagen an um mich nach Ihr Wohlbefinden zu erkundigen. Ich hole einer ihrer Töchter vom Klavier spielen ein mal pro Woche ab und auch so mache ich was in meiner Macht steht. Leider ist der Hund meiner besten Freundin nicht Haftpflichtversichert und sie bekommt auch Rente, da sie aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten kann. Auch ist sie selbst sowie auch ich nicht versichert. Sicherlich wurde der Hund noch am selben Tag haftpflichversichert, aber das ändert nichts an der Tatsache. Ich habe von verschiedenen Familienmitgliedern sowie auch Freunden zu hören bekommen, dass es sehr, sehr teuer für mich werden kann. Auch einen Anwalt habe ich gefragt, der meinte ich würde wohl bis zu meinen Lebensende zahlen und das ich und nicht meine Mitbewohnerin haften muss, da ich mit dem Hund draussen war. Die Verletzte ist Ärztin und arbeitet in einer Klinik. Ich studiere psychologie und mache im Moment meinen Master. Ich arbeite einige Std nebenbei, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Ich stehe finanziell leider garnicht gut da. Die verletzte habe wohl einen Fragebogen bekommen mit der Frage zum Hundehalter und der Hunderasse. Ich weiss nicht was auf mich zu kommen wird. Am Montag nächste Woche wollen wir uns zu dritt, also die verletzte Frau, meine Mitbewohnerin und ich zusammen setzen und die Sachlage noch mal in aller Ruhe besprechen. Ich hoffe und wünsche der Geschädigten, dass alles wieder gut heilt. Wir haben Kontakt und sie ist sehr freundlich zu mir. Sie könnte auch anders sein. Sie meinte sie möchte nicht, dass ich ein Leben lang zahlen muss.
Auch meinte Sie heute, dass nicht ich, sondern meine Mitbewohnerin dafür gerade stehen muss, da sie die Hundehalterin ist. Dies hätte sie in einer Zeitung gelesen.

Nun zu meine Fragen:

Wie hoch ist die Lohngrenze, um kostenlose Rechtsbeihilfe zu bekommen?
Um welchen Bereich handelt es sich hier? Also was für einen Anwalt muß ich suchen?
Wer haftet? (Ich, die mit dem Hund draußen war, oder meine Mitbewohnerin, weil sie die Hundehalterin ist?)
Was könnte jetzt auf mich zu kommen?
Mein Onkel meinte, wenn ich zu viel Kontakt zu der Geschädigten habe, könnte sich dies vor Gericht negativ auf mich auswirken, da es als sehr schlechtes Gewissen dargestellt werden kann. Was ist Ihre Meinung dazu?
Natürlich habe ich ein schlechtes Gewissen, es geht mir sehr nahe und ich hoffe, dass die Geschädigte irgendwann wieder Joggen kann und keine Schäden fürs Leben bekommt.
Was ist, wenn ich nicht zahlen kann?

Ich weiss im Moment einfach nicht weiter…Ich würde mich sehr über eine Antwort bzw. eine kurze Einschätung Ihrer Seits freuen. Ich bedanke mich im Vorraus und verbleibe mit bestern Wünschen



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